[Antifa ] 16 Dezember, 2007 10:11

Am 3. Dezember 07 gab es nach langer Flaute einen kleinen antifaschistischen Spaziergang durch die Stadtteile Leipzig Reudnitz und Anger-Crottendorf. Einige junge Menschen, in der dezenten Farbe Schwarz gekleidet, verbrachten ihren Sonntag damit, diverse Nazipropaganda, welche sich zu Hauf finden läßt, zu entfernen bzw. zu überpinseln.

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[Allgemein ] 12 Dezember, 2007 10:35
(LVZ, 12. Dezember 07)
DREI FRAGEN AN ...
Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke)
In einer Zeitung werden Sie so zitiert: "Wir haben kein Problem mit der
Gewaltbereitschaft im Leipziger Fußball, nur mit der Berichterstattung
in den Medien." Verharmlosen Sie damit nicht die aktuellen Ereignisse?

Bestimmt nicht. Zunächst einmal: Ich bin ich aus einem Gespräch heraus
falsch zitiert worden. Ich bemühe mich deshalb um Klärung. Zum
Verharmlosen gibt es natürlich keinen Anlass. Was sich da in der
Sachsenstube ereignete ist schlimm genug und ich verurteile es zutiefst.
So schlimm, dass die Medien darüber ausführlich berichten mussten. Was
passt Ihnen daran nicht?

Es ist dann in Ordnung, wenn sachlich die Vorgänge, soweit die derzeit
bekannt sind, geschildert werden. Wenn das Ganze aber in Hysterie
ausartet, der Eindruck erweckt wird, der Bürger könne sich nicht mehr
auf die Straße oder in Gaststätten trauen, dann ist das falsch. Wohl
wissend, das Gewalttätige in diesem Zusammenhang erheblichen Schaden
anrichten können oder schon angerichtet haben.

Dass in Leipzig derzeit der Fußball in ein schlechtes Licht gerückt ist,
können Sie aber nicht bestreiten?
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[Naziaktivität ] 10 Dezember, 2007 19:57
Wie MDR und die Leipziger Volkszeitung berichten, wurde die Weihnachtsfeier der Diablos (Ultra-Fangruppe des FC Sachsen Leipzig) am Samstagabend von etwa 50 vermummten Personen angegriffen. Bei dem Angriff auf die "Sachsenstube" hatten die Täter Baseballschläger, Nebelkerzen, Leuchtspurmuition und Schreckschusspistolen bei sich. Mehrere Menschen wurden verletzt. In Internetforen wird davon ausgegangen, dass Fangruppen des 1.FC Lokomotive Leipzig, gemeinsam mit Fans des Halleschen FCs, den Angriff durchgeführt haben sollen.
 
 
Bilder von Spiegel online

Das Innere der "Sachenstube", dem Vereinsheim des Fussball-Oberligisten FC Sachsen Leipzig in Leipzig-Leutzsch, ist nahezu komplett zerlegt. Denn gegen 22.30 Uhr am Samstagabend haben es etwa 50 Personen überfallen, die es vor allem auf Zerstörung abgesehen hatten. Etwa die gleiche Anzahl von Menschen befand sich in der Kneipe, in der die Weihnachtsfeier der Diablos stattfand. Diese Fangruppe ist explizit antirassistisch und gilt als linksradikal.
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[Naziaktivität ] 10 Dezember, 2007 09:27

Die nächsten Wochen dürften sich vor allem in Sachsen Meldungen über Nazi-Propaganda häufen.  Da sich die armen Nasen mal wieder vorgeführt und gegängelt fühlen und die Medien, ganz klar, immer lügen, versuchen sie sich mal wieder in Kampagnenarbeit.

Diesmal läuft das ganze unter "Antirepressionswochen", die ersten Aktivitäten lassen sich leider mal wieder in Leipzig Reudnitz feststellen. Ganz offensichtlich fühlen sie sich hier wohl und zu hause. Wer sich inhaltlich mit solchem Sülz auseinandersetzen mag, kann auf diversen Nazi-websites nachlesen, wir ersparen die uns die Verbreitung der links und greifen lediglich auf ihre Bilder zurück. Warum auch immer ist der Mist meist schon wieder weg, bevor er sich dokumentieren läßt.

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[Naziaktivität ] 07 Dezember, 2007 20:38

  (Quelle: LVZ-Online 7. Dezember 07)

Verwaltungsmitarbeiter vor verschlossen Türen - Unbekannte blockieren Eingänge

Vor verschlossener Tür standen am Donnerstagmorgen etliche Mitarbeiter der Leipziger Stastverwaltung. Die Schlösser der Eingänge zum Rathaus Schönefeld, den Ämter der Prager Straße sowie den Bürgerämtern in Lützschehna-Stahmeln sowie Böhlitz-Ehrenberg waren in der Nacht manipuliert worden. Leipzig. Verwaltungsmitarbeiter, Richter und Polizisten standen am Donnerstagmorgen in mehreren sächsischen Städten vor verschlossenen Türen: Unbekannte hatten in der Nacht den Zugang zu öffentlichen Gebäuden zugekettet oder die Türschlösser beschädigt.

In Leipzig waren die Eingänge zum Rathaus Schönefeld, den Ämter der Prager Straße sowie den Bürgerämtern in Lützschehna-Stahmeln sowie Böhlitz-Ehrenberg in der Nacht manipuliert worden.

“Die Zylinder sind mit Silikon und Nägeln unbrauchbar gemacht worden”, so ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung gegenüber LVZ-Online. Außerdem seien an den Eingangstoren zu den Gebäuden Ketten und Vorhängeschlösser angebracht worden. Am Rathaus Schönefeld gab es zudem ein Plakat mit dem Schriftzug “Das System in Ketten legen”. Dieses wurde inzwischen der Polizei übergeben. (weiter)

[Naziaktivität ] 06 Dezember, 2007 20:18

 Polizeibericht vom 5. Dezember 07

(...) 

Hakenkreuze geschmiert

Wegen des Verdachts der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole wurde die Polizei heute Morgen nach Leipzig-Schönefeld gerufen. Ein Anwohner der Emil-Schubert-Straße hatte ein 63 x 76 cm großes Hakenkreuz bemerkt, das mit schwarzer Farbe an die Tür eines Trafohäuschens geschmiert wurde. Die Stadtreinigung wurde mit der Beseitigung beauftragt.

(...)

[Naziaktivität ] 04 Dezember, 2007 09:51

Am Donnerstag, den 3. Dezember 07 verteilten mehrere Nazis Flugblätter in Leipzig Reudnitz, die zur Teilnahme an einer bislang verbotenen Demonstration am 8. Dezember in der ostsächsischen Stadt Bautzen aufrufen. Thema der Veranstaltung soll die Befreiung "nationaler Gefangener" sein, also verurteilter, rechtsextremer Straftäter.

 Ebenfalls in Reudnitz wurden in der Nacht zum 4. Dezember Plakate der sogenannten "Freien Kräfte Leipzig" vorgefunden, welche auf geschichtsrevisionistische Weise an die Bombardierung Leipzigs während des 2. Weltkriegs durch alliierte Kräfte anprangern soll. Leider, kann man verkürzt anmerken, vergessen die Nazis mal wieder, warum es überhaupt so weit gekommen ist.

 

[Naziaktivität ] 03 Dezember, 2007 20:12

Das der gemeine Nazi dazu übergegangen ist, sich kaum mehr merklich durch seine Kleidung zu erkennen zu geben, ist an sich nichts neues. Bomberjacken und Springerstiefel, Glatze und stumpfer Gesichtsausdruck sind passé, ein wohlwollend "stylisches" Outfit macht es auf der Straße und bei Veranstaltungen merklich schwerer, sie zu identifizieren. Obwohl sich über den Gesichtsausdruck vielleicht noch streiten lässt, sind vormals "linke" Klamotten wie diverse Streetwear, tiefsitzende Hosen und Basecaps angesagt, meist in schwarz.
Hinzu gesellt sich nun der Versuch, über die Vereinahmung zunächst "links" erscheinender Argumente, sich in bereits bestehende Diskussionen einzuklinken und (persönliche) Akzeptanz in breiten Kreisen zu erarbeiten.

Sowohl am 22. als auch am 28. November erscheinen auf Podiumsdiskussionen der Linkspartei in Leipzig Reudnitz und Stötteritz Gruppen junger Männer, die sich im Auditorium niederließen. Nach und nach mischen sie sich in die Diskussion ein, versuchen sich von "...sogenannten Rechtsextremen" zu distanzieren. Den Anwesenden kommen zwar Zweifel an der ungewöhnlichen Teilnahme von 21 bzw. 11 jungen männlichen Personen, wirklich identifizieren als Nazis kann sie zunächst niemand, aber wie profilierungssüchtige Nasen nunmal sind, tun sie das gleich selbst.  (weiter)

[Allgemein ] 02 Dezember, 2007 15:03

Der "untergrund-store" hat geschlossen.

Der Laden in der Kolonadenstraße, in dem sowohl Betreiber, Kunden, als auch das meiste Inventar dem rechtsxtremen Spektrum zugeordnet werden konnten hat seine Türen wohl für immer geschlossen. Somit dürfte sich der Ableger von "front records" aus Wurzen vorerst erledigt haben.