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26 Juli, 2008 14:48
AJZ Dessau
Alternatives Jugendzentrum in Dessau angegriffen
In der Nacht von 25.7 zum 26.7 griffen Neonazis das AJZ Dessau mit Pflastersteinen an.
Zum Glück entstandt nur ein Sachschaden an 5 Fensterscheiben.
Kurzfassung:
Gegen
2:00 Uhr am Samstagmorgen den 26.7 griffen 5-6 vermummte Neonazis das
AJZ Dessau mit Pflastersteinen an. Dabei gingen 5 Fensterscheiben zu
Bruch. Die Täter bewarfen gezielt das Cafe des AJZ, in dem sich noch
Personen befanden. Danke etwas dickere Scheiben wurde aber keiner der
Besucher verletzt. Bei den Tätern handelt es sich vermutlich um
Personen aus den Kamerradschaftsspektrum Dessau und Umgebung. Schon vor
einer Woche wurde das AJZ mit Flaschen aus Autos beworfen. Dieser
Angriff reiht sich in eine seit Anfang des Jahres ausufernde Gewalt
gegen alternative Jugendliche ein.
Projekt Gegenpart:
In
den Morgenstunden des 26. Juli (02.00 Uhr) griffen mutmaßliche
Rechtsextremisten das Alternative Jugendzentrum in Dessau mit
Pflastersteinen an. Dabei wurden mehrere Sicherheitsglasscheiben
zerstört. Der vorläufige Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro
geschätzt. Nur glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass dabei
niemand verletzt wurde. Augenzeugen berichteten, dass sie mindestens 5
bislang unbekannte Angreifer beobachteten, die jedoch unerkannt
flüchten konnten.
Der Verein, im dem u.a. das Mobile
Beratungsteam gegen Rechtsextremismus (Projekt gegenPart) und die
Koordinierungsstelle des Lokalen Aktionsplanes für Demokratie und
Toleranz ansässig sind, stellte Strafanzeige und informierte umgehend
die Polizei. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen
Sachbeschädigung und Landfriedensbruch.
Der neuerliche Angriff
reiht sich dabei in eine ganze Kette von Attacken gegen das
Jugendzentrum ein. In der vergangenen Woche bewarfen mutmaßliche
Neonazis das Vereinsdomizil mit Bierflaschen und beschädigten die
Eingangstür erheblich.
Erst gestern hatten Beratungsprojekte gegen
Rechts aus Dessau-Roßlau in ihrer Bilanz der Halbjahresstatistik 2008
festgestellt, dass die Muldestadt zu einem Schwerpunkt rechter Gewalt
geworden sei und organisierte Neonazis zusehends aggressiver und
selbstbewusster agieren
MZ-Web:
Pflastersteine in alternatives Jugendzentrum geworfen
Unbekannte
haben in der Nacht zum Samstag einen alternativen Jugendtreff im Norden
von Dessau mit Pflastersteinen beworfen. Dabei wurden fünf Scheiben im
unteren Geschoss des Mehrfamilienhauses zerstört. Verletzt wurde
niemand, sagte ein Polizeisprecher am Samstag in Dessau. Das Mobile
Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Dessau vermutet
Rechtsextremisten hinter dem Angriff und spricht von fünf dunkel
gekleideten Verdächtigen, die unerkannt flüchten konnten. Die Polizei
sucht ihrerseits Zeugen für eine «Sachbeschädigung mit politischer
Motivation». Das Jugendzentrum soll vor einer Woche bereits mit
Bierflaschen beworfen worden sein.
MDR:
Scheiben von Jugendzentrum eingeworfen
Am
frühen Sonnabendmorgen sind im alternativen Jugendzentrum im Norden von
Dessau fünf Scheiben mit Pflastersteinen eingeworfen worden.
Ein Stein liegt zwischen Glassplittern ; Rechte: dpa
Im alternativen Jugendzentrum in Dessau-Roßlau sind fünf Scheiben zerstört worden.
Nach
Angaben eines Polizeisprechers wurde niemand verletzt. Im Anschluss an
die Tat seien drei bis vier Jugendliche geflüchtet. Der polizeiliche
Staatsschutz ermittle wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung. Im
Gegensatz zum Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus (Gegenpart)
wollte die Polizei nicht von einem rechtsextremistischen Hintergrund
sprechen, solange die Täter nicht ermittelt seien. Dennoch sucht sie
nun Zeugen für eine "Sachbeschädigung mit politischer Motivation".
Nicht der erste Angriff
Ein
Sprecher des Projekts Gegenpart sprach hingegen von fünf mutmaßlichen
Rechtsextremisten, die die Scheiben eingeworfen hätten. Nach seinen
Angaben liegt der Schaden bei mehreren Tausend Euro. In dem betroffenen
Jugendzentrum sind unter anderem das Mobile Beratungsteam gegen
Rechtsextremismus und die Koordinierungsstelle des Lokalen
Aktionsplanes für Demokratie und Toleranz untergebracht. Wie der
Sprecher von Gegenpart weiter mitteilte, sei der Angriff nur ein
weiteres Glied in einer Kette von Attacken gegen das Jugendzentrum.
Mutmaßliche Neonazis hätten das Vereinsdomizil vergangene Woche mit
Bierflaschen beworfen und die Eingangstür erheblich beschädigt.
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24 Juli, 2008 11:11
Variety makes happy
Global Space Odyssee 2008
www.gso-le.de
Wann: Samstag, 26. Juli 08 - 12:00
Wo: ab Connewitzer Kreuz - Karli - Ring - Augustusplatz - Täubchenweg - Völki
Die Global Space Odyssee ist eine Demo, ein Umzug, eine Parade,
eine Party der verschiedenen Subkulturen in Leipzig. Ein Tag, an dem
wir den Underground verlassen, uns zusammenschließen und der Welt
mitteilen, wie wir Leben wollen. Dieses Jahr steht die Kultur unserer
Stadt im Mittelpunkt.
Seit Jahren wird an der Freien Kultur gespart, während die Zuschüsse
für die Hoch- und Leitkultur steigen. Neu ist allerdings die Frechheit,
dass die Stadt diese Monokultur zugunsten der Wohlhabenden auch noch
als „vielfältig“, als „Musikstadt für junge Menschen“ verkaufen will.
Während die Oberen ihre Leipziger Freiheit ausleben, werden wir mit
immer mehr Auflagen, Gesetzen und Überwachungsmethoden beschränkt.
Keine Frage, es gibt uns noch. Und gerade Leipzig ist bekannt dafür.
Bekannt für jene, die selber aktiv werden wollen, die sich nicht zur
Ware oder zum Konsumenten reduzieren lassen, die Mut haben zur
Freiheit, die sich den Nazis entgegen stellen, die selber entscheiden
wollen, wie sie arbeiten, feiern und leben wollen, wo sie hin gehen und
was sie konsumieren.
Dafür reicht es mit Sicherheit nicht, einmal im Jahr auf die Strasse zu
gehen. Mindestens genauso wichtig ist der Prozess, der die GSO
ermöglicht. Der Zusammenschluss verschiedener Kulturen, Gruppen und
Initiativen, die Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen,
Formulierungen von Forderungen, die Schaffung eigener Strukturen, in
denen wir uns gegenseitig unterstützen können usw.
Und vielleicht gehörst du auch dazu! Wir haben keine Lobby, außer uns
selbst. KeineR wird uns aus der Ohnmacht befreien, wenn wir nicht
aufwachen wollen. KeineR wird sich für uns hinstellen, wenn wir nicht
selber aufstehen wollen.
[ Hintendran
]
24 Juli, 2008 07:30
LVZ 24.07.08
Massiver Polizeischutz bei Neonazi-Prozess
Keine erneuten Straßenschlachten vor Amtsgericht / Freispruch für
angeklagten Rechtsextremen
Ein massives Polizeiaufgebot hat gestern Mittag in der
Bernhard-Göring-Straße den Prozess gegen einen führenden Leipziger
Neonazi abgesichert. Nachdem es am vorigen Donnerstag aus diesem Anlass
vor dem Amtsgericht zu einer Straßenschlacht zwischen Rechts- und
Linksextremisten gekommen war (die LVZ berichtete), blieben diesmal
Zwischenfälle aus.
"Solche Auseinandersetzungen können wir uns nicht bieten lassen", sagte
Kripo-Chef Uwe Matthias, Einsatzleiter vor Ort. Auf Grund des
Großaufgebots der Polizei glich das Justizgebäude einer Festung. Bei
Kontrollen an der Personenschleuse stellten Beamte am Eingang des
Gerichts mehrere Messer und Scheren sicher. Draußen versammelten sich
zeitweise etwa hundert Linksautonome -- in Erwartung des beschuldigten
Neonazis und seiner Gefolgschaft. Zumal vorab per Internet das Gerücht
verbreitet worden war, dass die Rechtsradikalen einen Aufmarsch durch
die Südvorstadt planen.
Der Angeklagte Istvan R. (20), der zu den führenden Kräften der
Neonazi-Gruppierung Freies Netz Leipzig zählt, erschien allerdings mit
Billigung der Richterin zur Prozessfortsetzung nicht -- im Gegensatz zum
ersten Tag. "Seine weitere Teilnahme wird für nicht erforderlich
erachtet", hieß es in einer Verfügung. Nach dem Überfall auf das
alternative Jugendzentrum Bunte Platte am 6. Mai 2007 soll der
Rechtsextremist eine junge Frau als "genetischen Dreck" beschimpft und
zudem gesagt haben: "So was wie euch hätte man früher ins KZ gesteckt."
Die betroffene 20-Jährige ist körperbehindert. Nach Ansicht des Gerichts
sind diese Äußerungen tatsächlich gefallen. Dass Istvan R. der Täter
war, hielt es aber für "nicht nachweisbar". Als Hauptgrund führte es
widersprüchliche Angaben von Opfer und Polizei an. "Außerdem waren
damals vor Ort alle vermummt." Die Staatsanwaltschaft wiederum hielt
Istvan R., arbeitsloser Lagerist, für "zweifelsfrei identifiziert" und
damit überführt. Eindeutiges Wiedererkennungsmerkmal sei die Brille des
Beschuldigten gewesen. Die Behörde plädierte auf 800 Euro Geldstrafe.
Dem Vernehmen nach müssen sich Istvan R. und Mitangeklagte
voraussichtlich im November wegen der bei diesem Überfall 2007
begangenen Körperverletzung verantworten.
Juliane Nagel, Mitglied des Landesvorstandes der Linken Sachsen
bezeichnete den Freispruch gestern als "ernüchternd" für das Opfer. Dass
die Jugendgerichtshilfe die rechtsextreme Einstellung von Istvan R.
während der Verhandlung nur am Rande erwähnt habe, sein Interesse für
Geschichte aber positiv heraushob, "entbehrt nicht eines gewissen
Zynismus'".
Sabine Kreuz / Frank Döring
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23 Juli, 2008 08:37
Aus Mangel an Beweisen
Mr. "Genetischer Dreck seid ihr" freigesprochen
Nachdem am letzten Donnerstag Istvan Repaczki mit seinem lustigen Volkskörper zu seinem Prozess wegen Beleidigung am Amtsgericht erschien, funktionierte die vielbeschworene "nationale Solidarität" heute auf ganz andere Art: die solidarischen Nationalisten blieben daheim, ebenso wie Istvan.
Ganz umsonst warteten Antifas auf ihren special guest und team green auf Arbeit.
Einzig im Gerichtssaal selbst gab es mehr oder minder witzige Lach- und Sachgeschichten. Der zum heutigen Termin geladene Beamte, der nach dem Überfall auf das AJZ Bunte Platte vom 5. Mai letzten Jahres die Nazis Repaczki, Hardt und Nowotny in der Nähe des Tatorts aufgriff, konnte die Identifizierung Istvans anhand seiner Oberbekleidung nicht eindeutig bestätigen. Während die Staatsanwaltschaft für eine Verurteilung nach §185 StGB sowie 80 Tagessätzen zu 10Euro plädierte und der Rechtsanwalt Hohenstädter als Vertreter Istvans Freispruch beantragte, urteilte die Richterin zu Gunsten des Angeklagten und sprach ihn aus Mangel an Beweisen frei. RA Hohenstädter unterstellte der Geschädigten, dass sie nur Anzeige gegen seinen Mandanten gestellt hätte, um politisch gegen ihn vorzugehen.
Nur für Klatsch und Tratsch:
Vom Jugendamt gab es noch einen kleinen biografischen Ausflug in Istvans bisheriges Leben. Das gebeutelte Kind wurde 1988 geboren, seine Eltern sind geschieden. Er lebt bei seiner Mutter und hat immer noch gute Kontakte zum Vater und dessen Familie nach Ungarn. Aufgewachsen ist er in Grünau, Lindenau und Reudnitz. Seinen Realschulabschluss hat er an der Helmholtzschule (Lindenau) 2005 gemacht. Danach folgte ein Berufsgrundbildungsjahr an der Gutenbergschule und eine überbetriebliche Ausbildung als Lagerist. Den Abschluss schaffte er im zweiten Anlauf im Dezember 2007. Seine Hobbies: Fahrradfahren, Fußball, Reisen, Lesen, gelegentlicher Kampfsport, besonderes Interesse an Geschichte (hört hört...). Er ordne sich selbst der rechten Szene zu und sei momentan arbeitslos.
Die Analyse des Jugendamts und die Beschränkung darauf, dass er sich der rechten Szene zuordnet, mag wohlwollend gemeint sein. Für einen 20jährigen, der sich als Führungskader der sogenannten "Freien Kräfte Leipzig" zeichnet, nachgewiesenermaßen an diversen gewalttäigen Überfällen auf Andersdenkende beteiligt war und überengagiert ein autoritäres, rassistisches, antisemitisches und gewaltverherrlichendes Weltbild propagiert bzw. handgreiflich verstärkt, ist das nicht mehr nur beschönigend, sondern fahrlässige Ignoranz.
LVZ-Artikel vom 24.07.08 - Massiver Polizeischutz bei Neonazi-Prozess
(weiter)
Verhandlung am Amtsgericht Leipzig gegen Herrn Repaczki
Mittwoch 11Uhr - Verhandlung wird fortgesetzt
Am Mittwoch, 23.07.08, wird die Verhandlung gegen den Vorzeige-Arier Istvan Repaczki, oder wie ihn Frank Döring (LVZ) nennt: den schmalen Rechtsextremisten, am Amtsgericht in der Bernhard-Göring-Straße fortgesetzt. Da er am letzten Donnerstag sich nicht so recht allein in den Leipziger Süden traute, ist auch diesmal davon auszugehen, dass er seinen Volkskörper als Anhang einpackt und somit erneut diverse Leipziger Nazis an Orten rumstrauchen, an denen sie absolut gar nichts verloren haben! Die Verhandlung beginnt um 11:00.
Dass der Herr Repaczki nicht allein am Start sein wird, und uns alle mit einem lustigen Tag versorgt, belegt zumindest die Mobilisierung auf den Seiten des "Freien Netzes Leipzig"...
++PRESSEINFORMATION++
++22.7.08++
Regional - Lokales
zur sofortigen Vorlage bei der zuständigen Redaktion
Leipzig: Naziaufmarsch in Südvorstadt erwartet
Am morgigen Mittwoch findet um 11 Uhr am Leipziger Amtsgericht die
Fortsetzung einer Verhandlung gegen Istvan Repaczki, Kader der "Freien
Kräfte Leipzig" (FKL) statt.
Da die "FKL" den Termin mittlerweile auch auf ihrer Website öffentlich
bewerben, geht die Antifa-Recherche-Gruppe Leipzig aller bisherigen
Erfahrung nach davon aus, dass Repaczkis "Kameraden" eine Unterstützung
von deutlich mehr als 50 Nazis mobilisiert haben. Es ist auch
anzunehmen, dass sie versuchen werden, einen Aufmarsch durch den
Stadtteil durchzuführen, sei es auf dem Weg zum oder vom Gericht.
Bereits am ersten Verhandlungstag waren ca. 40 Schläger der "FKL" im und
vor dem Amtgericht präsent und hatten sich auf körperliche
Auseinandersetzungen vorbereitet. Mit Unterstützung von Vertretern eines
Leipziger Motorrad-Clubs bedrohten sie Passant/innen, die sie für Linke
hielten, und warfen später Steine und Flaschen.
Repaczki muss sich wegen Beleidigung verantworten. Bei dem betreffenden
Vorfall war er bei einem der etlichen Nazi-Angriffe auf das Grünauer
Jugendzentrum "Bunte Platte" anwesend und hatte unter anderem eines der
Opfer als "genetischen Dreck" bezeichnet. Die Verhandlung am Mittwoch
wurde zur Anhörung eines noch ausstehenden Zeugen angesetzt.
Arne Lukacs
Antifa-Recherche-Gruppe Leipzig
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19 Juli, 2008 07:35
Überfälle in Rochlitz (Kreis Mittweida)
Nazis versuchen "Alte Schmiede" in Rochlitz abzubrennen und überfallen kurz darauf linke Wohngemeinschaft
Am Donnerstagabend wurden in Rochlitz zwei Brandsätze auf das Dach des Jugendclubs "Alte Schmiede" geworfen. Ein Abbrennen des alternativen Treffpunkts konnte von anwesenden Besucher_innen mit Feuerlöschern verhindert werden. Vielleicht aus Frust über den misslungenen Anschlag wurde kurz danach eine Wohngemeinschaft überfallen, eine Person wurde dabei verletzt. Die Angreifer konnten durch Anwesende zurückgedrängt werden.
Kurze Zeit später nahm die Polizei an einer Tankstelle sieben Personen (17 bis 24 Jahre alt) aus der lokalen Nazi-Szene fest. Dabei wurde eine Schreckschusspistole sichergestellt. Die Staatsschutzabteilung der PD Chemnitz sowie die Soko Rechtsextremismus nahmen die Ermittlungen auf.
Pressemeldungen:
Freie Presse
LVZ
[ Hintendran
]
19 Juli, 2008 07:33
Freie Presse vom 18.07.08
Rochlitz: Brandsätze gegen Jugendclub
Rochlitz. Ein Brandanschlag auf einen
Treffpunkt der linken Szene in Rochlitz ist am Donnerstagabend
glimpflich ausgegangen. Zwei Molotow-Cocktails landeten auf dem Vordach
des Jugendklubs "Alte Schmiede", ohne sich zu entzünden. Offenbar
setzte die Lunte der Brandsätze aber die Dachpappe des Vordachs in
Brand. Die Flammen konnten mit einem Feuerlöscher erstickt werden,
sodass kein weiterer Schaden entstand.
Wenig später wurde ein 20-Jähriger in seiner Wohnung an
der Hochuferstraße von Vermummten überfallen. Als der Mann öffnete,
drängten die Täter ihn in die Wohnung zurück und schlugen mit einer
Zaunlatte auf ihn ein. Freunde des Opfers, die zu Besuch waren, kamen
dem 20-Jährigen zu Hilfe. Der 20-jährige Wohnungsinhaber wurde bei dem
Angriff leicht verletzt.
Wenig später ermittelte die Polizei eine Gruppe von zwei
Frauen und fünf Männern zwischen 17 und 24 Jahren. Sie wurden vorläufig
festgenommen. Bei einem 17-Jährigen wurde eine Schreckschusspistole
sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an. (zr)
[ Hintendran
]
19 Juli, 2008 07:27
LVZ online 19.07.08
Brandanschlag und Überfall in Rochlitz - Sieben Festnahmen
Rochlitz/Chemnitz. Vermutlich Rechtsextreme haben am späten
Donnerstagabend einen Brandanschlag auf einen Jugendclub in Rochlitz
(Landkreis Mittweida) verübt und eine Wohnung überfallen. Wie die
Polizei am Freitag in Chemnitz mitteilte, wurden zwei Molotowcocktails
auf den in der linken Szene beliebten Jugendclub geschleudert. Die
Dachpappe auf einem Vordach fing Feuer. Besucher des Clubs konnten die
Flammen schnell löschen, so dass kein großer Schaden entstand.
Nur wenig später wurde ein 20-Jähriger in seiner Wohnung von Vermummten
überfallen. Mit einer Zaunlaute schlugen die Angreifer auf den Mann
ein. Er wurde leicht verletzt. Mehrere Freunde des Opfers, die sich in
der Wohnung aufhielten, konnten die Täter aus der Wohnung drängen,
wobei einer der Vermummten Reizgas versprühte. Der 20-Jährige wurde
leicht verletzt.
An einer Tankstelle nahm die Polizei sieben Verdächtige im Alter
zwischen 17 und 24 Jahren fest, darunter zwei Frauen. Bei einem
17-Jährigen wurde eine Schreckschusspistole entdeckt. Die Polizei
vermutet, dass es sich um Anhänger der rechten Szene handelt, wollte
dies aber noch nicht endgültig bestätigen. Die Ermittlungen werden vom
Staatsschutzdezernat der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge geführt.
Auch die Sonderkommission Rechtsextremismus (Soko Rex) des
Landeskriminalamtes ist eingeschaltet.
In Rochlitz kam es in der Vergangenheit des öfteren zu
Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der rechten und linken Szene.
Anfang Mai hatten sich sich eine wüste Schlägerei geliefert. Die seit
April 2007 verbotene Neonazi-Gruppierung „Sturm 34“ war auch in
Rochlitz aktiv.
dpa
© LVZ-Online vom: Samstag, 19. Juli 2008
[ Hintendran
]
19 Juli, 2008 07:13
LVZ 19.07.08
Polizei bestätigt zwei Festnahmen nach Dresdner EM-Ausschreitungen
Dresden. Die Dresdner Polizei hat mehr als drei Wochen nach den
Übergriffen zum Fußball-EM-Halbfinale zwei mutmaßliche Randalierer
festgenommen. Einer von ihnen ist wieder auf freiem Fuß, ein
21-jähriger Mann aus Dresden in Untersuchungshaft, teilten Polizei und
Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mit. Ein zweiter Haftbefehl
gegen einen 29-Jährigen aus Freital sei dagegen aufgehoben worden.
Hinweise von Zeugen und weitere Indizien hätten den Verdacht auf die
beiden Männer gelenkt. Die „Bild“-Zeitung hatte von den beiden
Festnahmen berichtet. Den Männern wird besonders schwerer
Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Der 29-Jährige sei polizeilich ein relativ unbeschriebenes Blatt, was
dazu beitrug, den Haftbefehl gegen ihn aufzuheben, sagte ein
Polizeisprecher. Der Jüngere sei dagegen bereits durch Gewalttaten
aufgefallen, „auch im Zusammenhang mit Fußball“.
Nach dem 3:2-Erfolg der deutschen Mannschaft gegen die Türkei am 25.
Juni hatten in Dresden 20 bis 30 Angreifer drei Döner-Läden attackiert.
Dabei wurden zwei Türken verletzt, Scheiben gingen zu Bruch und die
Einrichtung wurde beschädigt. Nach dem Spiel gab es auch in Chemnitz
Ausschreitungen, in Leipzig kam es zu Schlägereien.
Die Dresdner Ermittler durchsuchten bereits am Mittwoch die Wohnungen
der beiden Verdächtigen und beschlagnahmten mehrere Handys und
Computer. Um die Auswertung des Materials zu beschleunigen, wurde die
Sonderkommission „Halbfinale“ auf 16 Beamte aufgestockt. Die Polizei
geht den Angaben zufolge nach wie vor von 20 bis 30 Tätern aus. Der
Sender „Radio Dresden“ berichtete am Freitag, dass die Polizei
mittlerweile gegen 70 Verdächtige ermittle und bezog sich auf den
Anwalt eines mutmaßlichen Täters. Die Polizei verneinte diese
Größenordnung. „70 stimmen nicht“, sagte der Sprecher.
dpa
© LVZ-Online vom: Samstag, 19. Juli 2008
[ Hintendran
]
19 Juli, 2008 07:11
Sächsische Zeitung 19.07.08
Nach Döneranschlägen
von Alexander Schneider
Die Polizei fasst zwei junge Männer aus Dresden und Freital. Beide stammen aus der Türsteher-Szene.
Spektakuläre
Festnahme in der Friedrichstadt: Bereits am Mittwochnachmittag stoppten
plötzlich mehrere Polizeiautos auf der Hamburger Straße. Sie kamen aus
allen Richtungen. Mehr als ein Dutzend Beamte sprangen heraus und
überwältigten mit gezogenen Pistolen einen 21-jährigen Dresdner. Der
Mann heißt Willy K. und war den Beamten bestens bekannt. Erst am Morgen
hatten sie seine Wohnung durchsucht – und ihn seitdem wahrscheinlich
nicht mehr aus den Augen gelassen.
Willy K. ist ein mehrfach vorbestrafter Gewalttäter mit guten
Verbindungen in die rechtsextreme Szene. Er war sowohl bei Übergriffen
von Fußball-Chaoten als auch von Nazis auf Polizisten dabei. Nun steht
er im Verdacht, vor drei Wochen bei den ausländerfeindlichen Überfällen
auf türkische Dönerläden in der Dresdner Neustadt beteiligt gewesen zu
sein, kurz nach dem Halbfinale Deutschland – Türkei während der
Fußball-Europameisterschaft.
Wegen offensichtlicher Wiederholungsgefahr erließ der Haftrichter am
Donnerstag einen Haftbefehl gegen Willy K. Seitdem sitzt er in
Untersuchungshaft. Nach Angaben seines Verteidigers Frank Hannig hat
sich der Verdächtige bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Ebenfalls festgenommen wurde Ronny B. aus Freital. Auch er wird
verdächtigt, an den Übergriffen auf die türkischen Geschäfte beteiligt
gewesen zu sein. Und auch er stammt wie Willy K. aus der Dresdner
Türsteher-Szene. Allerdings ist Ronny B. nicht einschlägig
polizeibekannt. Der gegen ihn beantragte Haftbefehl kam nicht zustande.
Ronny B. bestreitet die Tat.
Ein gezielter Angriff
Inzwischen ist sich die Polizei sicher: Der Überfall auf die türkischen
Geschäfte war eine gezielte Aktion. Die Polizei hat den Tathergang in
etwa rekonstruiert. Danach sollen sich die Täter in einer Kneipe am
Straßburger Platz, nahe des Dynamo-Stadions, getroffen haben, um von
dort in die Neustadt zu ziehen. 20 bis 30 Vermummte mit Stangen hätten
dann wenige Minuten nach dem Spiel drei Geschäfte auf dem Albertplatz
und in der Alaunstraße überfallen, Scheiben eingeschlagen, Böller auf
Menschen geworfen und wüst randaliert. Kurze Zeit später waren sie
verschwunden.
Am nächsten Tag gründete die Polizei eine zehnköpfige
Ermittlungsgruppe. Doch es gab nur wenige Hinweise. Obwohl die Neustadt
in jener Nacht gut besucht war, meldeten sich in der ersten Woche kaum
ein Dutzend Zeugen.
Ein vertraulicher Hinweis
Trotzdem gerieten die Verdächtigen nun durch einen Zeugen ins Visier
des Staatsschutzes. Oberstaatsanwalt Christian Avenarius: „Wir haben
einen vertraulichen Hinweis aus der Hooligan-Szene erhalten. Fest
steht, das war keine spontane Zusammenrottung. Ziel der Täter war es,
durch eine ausländerfeindliche Tat Unruhe zu stiften. Sie wollten die
Dresdner und die Ausländer einschüchtern. Wer so etwas macht, muss
rechtsradikal sein.“ Die bisher ermittelten Details legen zudem nahe:
Es gibt eine Verbindung zwischen Rechtsextremisten, gewaltbereiten
Fußball-Hooligans und privaten Sicherheitskräften. So sollen beide
Verdächtige bei einer Dresdner Sicherheitsfirma gearbeitet haben, die
auch im Dynamo-Stadion für Ordnung sorgt. Ronny B. wurde nach
Informationen der SZ entlassen, als ein erster Verdacht gegen ihn laut
wurde. Interessanterweise hatte Willy K. sogar Stadionverbot.
Die Ermittlungen in dieser Szene sind allerdings aufwendig. „Es ist ein
schwieriges Verfahren“, so Avenarius. Auch wohl deshalb hat die Polizei
am Freitag den Fahndungsdruck auf die Täter erhöht. Sie gründete die
Sonderkommission „Halbfinale“. 16 Beamte ermitteln nun im Umfeld der
Anschläge.
Die Überfälle auf die türkischen Restaurants hatten deutschlandweit für
Aufsehen gesorgt. Viele Dresdner hatten an den darauffolgenden Tagen
ihre Solidarität mit den Imbissbesitzern gezeigt.
[ Naziaktivität
, Umland
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19 Juli, 2008 07:08
Nach fremdenfeindlichen Angriffen in Dresden zur Fußball EM
Festnahme von zwei Türstehern in Dresden
Laut diversen Pressemeldungen (Sächsische Zeitung, LVZ) wurden in Folge der konzertierten Angriffe auf drei Imbisse in Dresden nach dem EM-Spiel Türkei - Deutschland zwei Personen festgenommen. Beide sind Angestellte einer Sicherheitsfirma, die auch bei Dynamo Dresden für "Ordnung" sorgt. Einer der beiden wurden durch rund ein Dutzend Cops mit gezogenen Dienstwaffen festgenommen, ist wegen mehrerer Gewaltdelikte vorbestraft und wird der Nazi-Szene zugeordnet (Lustigerweise hat er, Willy K., dort, wo er ab und an arbeitet, Stadionverbot).
Insgesamt geht die Staatsanwaltschaft von 30 bis 60 Personen aus, die konzertiert fremdenfeindliche Unruhen auslösen wollten. Meldungen, wonach bis zu 70 Ermittlungsverfahren laufen würden, wurden durch die Polizei dementiert, es wurden allerdings immerhin 92 Personalien nach den Angriffen aufgenommen.
Polizeibericht PD Westsachsen 17.07.08
Versuchte Brandstiftung
Naunhof. Drei unbekannte Täter hielten sich am 16.07.2008, gegen
22.55 Uhr, auf dem Zufahrtweg zu einem Wohnheim der Lebenshilfe
(geistig und körperlich Behinderte) auf. Sie entzündeten mehrere
Stückchen Kohlenanzünder. Damit überstiegen sie den Zaun und liefen in
Richtung Heim. Als er durch einen Zeuge überrascht wurde, warf einer
der Unbekannten den Anzünder in den Teich. Anschließend flüchteten die
Täter unter „Sieg Heil" rufen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen
aufgenommen.
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, Antifa
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18 Juli, 2008 15:21
Verhandlung am Amtsgericht Leipzig gegen Istvan Repaczki (17.07.08)
"Genetischer Dreck, sowas wie Euch hätte man früher ins KZ gesteckt."
Der lokale Vorzeige-Arier Istvan Repaczki steht derzeit als Angeklagter vor dem Amtgericht Leipzig. Bei einem Überfall auf das AJZ Bunte Platte in Leipzig Grünau im vergangenen Jahr soll er eine junge Frau mit den Worten "Genetischer Dreck" und "Sowas wie Euch hätte man früher ins KZ gesteckt" beschimpft haben. Die Verhandlung wurde nach gut zwei Stunden vertagt, da ein Zeuge fehlte.
Repaczki traute sich jedoch nicht allein in die Südvorstadt, sondern nahm lieber gleich seinen gesamten verfügbaren Volkskörper, bestehend aus Lok-Hools (lt. indymedia Blue Caps und Red Devils) und FKL'ern mit. Natürlich haben auch hier die Herren Fischer, Weithase und Naumann nicht gefehlt. Ca. 30 bis 40 Nazis waren insgesamt am Start und bekamen einen herzlichen Willkommensgruß durch diverse Antifas. Nach beidseitigen Wurfübungen mit Flaschen, Gemüse und Steinen sowie diversem Pfeffernebel schritt team green ein und beide Gruppen entfernten sich. Die Nasen fuhren später mit der Linie 60 in Richtung Reudnitz ab.
Auf der Leipziger Seite des Freien Netzes feiern sich die Nasen für "... Selbstschutz und Kameradenhilfe".
Nun ja, die Verhandlung wird fortgesetzt...
UPDATE:
Die Verhandlung wird am nächsten Mittwoch, den 23. Juli fortgesetzt! ;o)
Pressemeldungen:
Polizeibericht 17.07.08
LVZ 18.07.08
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18 Juli, 2008 15:20
Veranstaltungshinweis Ladenschlussbündnis 21.07.08 - 19Uhr
Einladung zum gemeinsamen Aktionstag
Das Bündnis Ladenschluss lädt
zu einem gemeinsamen Aktionstag für grenzenlose
Entfaltungsmöglichkeiten _ ohne Nazis, rechten Lifestyle, Rassismus und
Antisemitismus am 28. August 2008 in der Leipziger Innenstadt ein.
Am selbigen Tag fällt das Urteil im
Prozess um die Ladenkette “Tonsberg” in der Richard-Wagner-Straße vor
dem Landgericht Leipzig. Nachdem bereits am 3. Juli keine Einigung bzw.
kein Ergebnis zwischen dem Kläger, der Firma Immovaria aus Berlin und
dem “Thor Steinar” Betreiber Mediatex GmbH erzielt werden konnte, soll
dies nun am 28. August geschehen.
Wir haben uns dazu
entschlossen das bisherige Konzept, derartige Ereignisse, sowie den
Laden allgemein mit Protesten in direkter Nähe zu begleiten, zu
erweitern. Für den 28. August planen wir, entgegen der bisherigen
Fokussierung auf die Marke “Thor Steinar” sowie rechten Lifestyle,
einen vielfältigen, kreativen Aktionstag gegen nationalsozialistische,
völkische Ideologie und auch “subtile” nationalistische, rassistische
und antisemitische Einstellungen in der Gesellschaft. Zwar gibt es ein
öffentliches Problembewusstsein in Sachen Thor Steinar und der
gewachsenen Nazi-Aktivierung in Leipzig - dieses schlägt sich
allerdings kaum in Praktischem nieder. Wir denken, dass es wichtig ist,
öffentlich gegen Nazis und rechte Einstellungen aufzutreten, kritisch,
kreativ und zahlreich!
Bisher diskutiert wurde u.A. eine
Kundgebung mit Programm (Redebeiträgen, evtl. Diskussionen und
Veranstaltungen, auch Konzert) in der Innenstadt (evtl. Markt oder
Nikolaikirchhof). Ziel ist es möglichst offensiv und allgegenwärtig
Menschen zu informieren, Aktionen zu den Themen durchzuführen und eine
kreative Mischung linker Agitation darzustellen.
Wir wollen euch herzlich zu einem
Vorbereitungs- und Diskussionsabend am Montag, den 21. Juli um 19 Uhr ins Linxxnet, Bornaische Str. 3d
einladen. Dort wollen wir dann verschiedene Möglichkeiten diskutieren und Planung sowie Logistik miteinander besprechen.
[ Hintendran
]
18 Juli, 2008 11:27
Polizeibericht PD Leipzig 17.07.08
Auseinandersetzung vor Amtsgericht
Am heutigen Donnerstag fand im Amtsgericht Leipzig um 13.00 Uhr eine
Verhandlung wegen einer Bedrohung statt. Inhalt der Verhandlung war der
Überfall auf das alternative Jugendzentrum „ Bunte Platte" im Jahr 2007
durch den Angeklagten . Im Verhandlungssaal befanden sich insgesamt 15
Personen beider Lager. Vor dem Amtsgericht hatten sich in der
Zwischenzeit ca. 20 Rechte gesammelt. Die im Gerichtsaal anwesenden
Linken hatten davon Kenntnis erlangt und wurden nach der Verhandlung
durch einen Seitenausgang nach draußen gebracht.
In der
Zwischenzeit näherte sich aus Richtung Connewitz eine größere Gruppe
linker Personen, die unmittelbar und sofort die rechten Personen
angriff die vor dem Amtsgericht standen. Es flogen Steine, Obst und
Gemüse. Bei Eintreffen der Polizei rannten beide Gruppen in
unterschiedliche Richtungen davon. Es gab keine Verletzten. Auch im
Amtsgericht gab es keine Auseinandersetzungen und keinerlei
Beschädigungen.
Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch ein.( Vo)