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Colditz.
Rund 100 vermummte Rechtsextremisten haben am Samstag in Colditz
(Muldentalkreis) randaliert und ein Geschäftslokal schwer beschädigt.
Viele der Randalierer gehören zu der verbotenen Kameradschaft "Sturm
34", teilte die Polizei mit. Erst vor einer Woche hatten rechtsextreme
Schläger das Auto von fünf Nazi-Gegnern demoliert und sie mit dem Tode
bedroht.
Die Gruppe sei offensichtlich angereist, um ein Konzert aus der linken Szene zu stören, hieß es. Als klar wurde, dass ein solches Konzert in Colditz gar nicht stattfand, zogen die dunkel gekleideten und vermummten Neonazis gegen 19.30 Uhr durch die Innenstadt. Aus der Menge heraus wurden Fensterscheiben eines Elektrogeschäfts und einer Wohnung eingeschlagen und Nebelgranaten in einen Geschäftsraum geworfen. Personen seien nicht verletzt worden, der Auflauf der Rechtsextremen habe sich nach etwa zehn Minuten aufgelöst. Die Polizei nahm von mehreren Beteiligten die Personalien auf. Zur Aufklärung wurde eine Ermittlungsgruppe beim Dezernat Staatsschutz eingerichtet. Viele der Randalierer seien der verbotenen Neonazi-Kameradschaft "Sturm 34" zuzuordnen, teilte die Polizei in Leipzig mit.
Überfall mit Gesichtsmasken und Baseballschlägern
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Naziüberfälle in Colditz und Geringswalde
Übergriff auf Afrikaner in Leipziger Straßenbahn - Fahrgäste helfen dem Opfer
An der Haltestelle Koehlerstraße stießen die beiden Deutschen ihr Opfer zunächst aus der Straßenbahn, hieß es von den Ermittlern weiter. Anschließend hätten sie den auf der Straße liegenden 32-Jährigen geschlagen und getreten, sowie dabei gerufen: "Wir machen dich fertig". Den Jüngeren der beiden Angreifer habe das Opfer mit Pfefferspray außer Gefecht gesetzt.
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"Diese Version wurde von den Zeugen aus der Straßenbahn aber nicht bestätigt", sagte Polizeisprecher Andreas Loepki gegenüber LVZ-Online. Genauen Aufschluss über den Tathergang solle nun ein Videofilm aus einer Überwachungskamera geben. Bis dahin werde sowohl gegen den Nigerianer, weil er das Pfefferspray eingesetzt hat, als auch die beiden Deutschen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.
mro, LVZ-Online, 25.02.08
Nazi-Übergriffe in Connewitz am Samstag (16.02.08)
Rassistischer Angriff am Wochenende in Leipzig Möckern
Leipzig. Ein gebürtiger Pakistaner ist am Wochenende in Leipzig mit rassistischen Sprüchen beschimpft und anschließend zusammengeschlagen worden. Wie die Polizei erst am Dienstag mitteilte, wurde der 37 Jahre alte Mann am Sonnabend in einer Kleingartenanlage im Stadtteil Möckern von drei jungen Männern und zwei jungen Frauen mehrfach als „Scheiß Ausländer“ beschimpft. Die mutmaßlichen Täter waren in der Sparte am Heuweg mit Fahrrädern und Kinderwagen unterwegs. Als der schon seit Jahren in Leipzig lebende Mann seine Peiniger zur Rede stellte, wurde er von einem Mann aus der Gruppe zusammengeschlagen, teilten die Ermittler mit.
Das Opfer erlitt dabei einen Nasenbeinbruch und verlor einen Zahn. Es musste im Krankenha8us behandelt werden. Von den Tätern fehle jede Spur. Die Polizei sucht vor allem nach dem etwa 22- bis 23-jährigen Schläger, der den Beschreibungen zufolge etwa 1,60 Meter groß ist und eine Mütze trug.
Hinweise erhoffen sich die Beamten von einem älteren Mann, der das Geschehen beobachtet und dem 37-Jährigen vor Ort zugesichert hatte, dass er als Zeuge zur Verfügung stehe, sich bisher aber nicht gemeldet hat.
Zeugen wenden sich an das Polizeirevier Nord in der Essener Straße 1 oder nutzen die Rufnummer 0341/5935-0.
Matthias Roth, LVZ-Online, Dienstag, 19. Februar 2008
Nazis veröffentlichen Bilder Andersdenkender
In der Nacht zum 28. Januar 08 plakatierten sogenannte Hessletten im gesamten Stadtgebiet "Fahndungsplakate" zu "linken Terroristen".
Die Bilder, welche zu sehen sind, zeigen jedoch offenbar lediglich Gegendemonstranten der Nazi-Demo vom 12. Januar diesen Jahres. Manchmal fragt man sich wirklich noch, was in der ein oder andern Nussschale so vor sich geht. Anti-Nazi-Position entspricht Terrorismus? Nicht schlecht, Schaggeline...
(im Original sind keine Balken)
Erneut Wohnhaus in Leipzig Reudnitz von Nazis überfallen
In der Nacht vom 19. zum 20. Januar 08 treten Vermummte die Haustür eines Wohnhauses in Reudnitz ein. Ca. fünf Personen betreten den Hausflur und werfen mehrere Silvester-Knaller. In eine Wohngmeinschaft im Erdgeschoss werden durch die Briefkastenschlitz weitere Böller geworfen. Danach versuchen sie die Tür einzutreten. Diese wird dabei beschädigt, öffnet sich allerdings nicht, da sich Gäste und WG-Bewohner gemeinsam gegen die Tür stemmen.
Gleichzeitig wird das Fenster einer WG
im 1. Stock von Steinen getroffen und geht zu Bruch. Bereits am Morgen des 19. Januar 08
wurde durch zwei Personen versucht, Scheiben einzuwerfen. Die Polizei nahm lediglich die
Personalien auf.
Die beiden eintreffenden Polizeibeamten finden den Vorgang belanglos und beschweren sich über den entstehenden Papierkram. Spurensicherung findet nicht statt.
Nazis marschieren weitgehend unbehelligt - Polizei greift Wohnhaus an!
Nazi-Aufmarsch am Samstag, 12-01-08, in Leipzig Reudnitz
Folgend die Pressemitteilung der Stadt zum Aufmarsch am kommenden Samstag!
Informiert möglichst viele Leute darüber und nehmt Euch selbst nix vor!
Die Nasen treffen sich um 12h am S-Bhf Anger-Crottendorf. Offizielles zu Gegenaktivitäten findet ihr unter --> www.left-action.de/antifa
Die angemeldete Zwischenkundgebung soll direkt vor dem Haus stattfinden, welches am 22. November 07 von ca 35-40 Nazis mit Leuchtmunition angegriffen wurde.
"Stadt Leipzig genehmigt Rechtsextremen-Demo am 12. Januar 2008 mit
Auflagen"
Das Innere
der "Sachenstube", dem Vereinsheim des Fussball-Oberligisten FC Sachsen
Leipzig in Leipzig-Leutzsch, ist nahezu komplett zerlegt. Denn gegen
22.30 Uhr am Samstagabend haben es etwa 50 Personen überfallen, die es
vor allem auf Zerstörung abgesehen hatten. Etwa die gleiche Anzahl von
Menschen befand sich in der Kneipe, in der die Weihnachtsfeier der
Diablos stattfand. Diese Fangruppe ist explizit antirassistisch und
gilt als linksradikal.
(weiter)
Nazis starten "Antirepressionswochen"
Die nächsten Wochen dürften sich vor allem in Sachsen Meldungen über Nazi-Propaganda häufen. Da sich die armen Nasen mal wieder vorgeführt und gegängelt fühlen und die Medien, ganz klar, immer lügen, versuchen sie sich mal wieder in Kampagnenarbeit.
Diesmal läuft das ganze unter "Antirepressionswochen", die ersten Aktivitäten lassen sich leider mal wieder in Leipzig Reudnitz feststellen. Ganz offensichtlich fühlen sie sich hier wohl und zu hause. Wer sich inhaltlich mit solchem Sülz auseinandersetzen mag, kann auf diversen Nazi-websites nachlesen, wir ersparen die uns die Verbreitung der links und greifen lediglich auf ihre Bilder zurück. Warum auch immer ist der Mist meist schon wieder weg, bevor er sich dokumentieren läßt.
Nazis in Leipzig können Sekundenkleber benutzen und Ketten tragen.
(Quelle: LVZ-Online 7. Dezember 07)
Verwaltungsmitarbeiter vor verschlossen Türen - Unbekannte blockieren Eingänge
Vor verschlossener Tür standen am Donnerstagmorgen etliche Mitarbeiter der Leipziger Stastverwaltung. Die Schlösser der Eingänge zum Rathaus Schönefeld, den Ämter der Prager Straße sowie den Bürgerämtern in Lützschehna-Stahmeln sowie Böhlitz-Ehrenberg waren in der Nacht manipuliert worden. Leipzig. Verwaltungsmitarbeiter, Richter und Polizisten standen am Donnerstagmorgen in mehreren sächsischen Städten vor verschlossenen Türen: Unbekannte hatten in der Nacht den Zugang zu öffentlichen Gebäuden zugekettet oder die Türschlösser beschädigt.
In Leipzig waren die Eingänge zum Rathaus Schönefeld, den Ämter der Prager Straße sowie den Bürgerämtern in Lützschehna-Stahmeln sowie Böhlitz-Ehrenberg in der Nacht manipuliert worden.
“Die Zylinder sind mit Silikon und Nägeln unbrauchbar gemacht worden”, so ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung gegenüber LVZ-Online. Außerdem seien an den Eingangstoren zu den Gebäuden Ketten und Vorhängeschlösser angebracht worden. Am Rathaus Schönefeld gab es zudem ein Plakat mit dem Schriftzug “Das System in Ketten legen”. Dieses wurde inzwischen der Polizei übergeben. (weiter)
Leipzig Schönefeld und Hakenkreuz
Polizeibericht vom 5. Dezember 07
(...)
Hakenkreuze geschmiert
Wegen des Verdachts der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole wurde die Polizei heute Morgen nach Leipzig-Schönefeld gerufen. Ein Anwohner der Emil-Schubert-Straße hatte ein 63 x 76 cm großes Hakenkreuz bemerkt, das mit schwarzer Farbe an die Tür eines Trafohäuschens geschmiert wurde. Die Stadtreinigung wurde mit der Beseitigung beauftragt.
(...)
Am Donnerstag, den 3. Dezember 07 verteilten mehrere Nazis Flugblätter in Leipzig Reudnitz, die zur Teilnahme an einer bislang verbotenen Demonstration am 8. Dezember in der ostsächsischen Stadt Bautzen aufrufen. Thema der Veranstaltung soll die Befreiung "nationaler Gefangener" sein, also verurteilter, rechtsextremer Straftäter.
Ebenfalls in Reudnitz wurden in der Nacht zum 4. Dezember Plakate der sogenannten "Freien Kräfte Leipzig" vorgefunden, welche auf geschichtsrevisionistische Weise an die Bombardierung Leipzigs während des 2. Weltkriegs durch alliierte Kräfte anprangern soll. Leider, kann man verkürzt anmerken, vergessen die Nazis mal wieder, warum es überhaupt so weit gekommen ist.
Vorsicht Falle! - Nazis im Publikum
Das der gemeine Nazi dazu übergegangen ist, sich kaum mehr merklich durch seine Kleidung zu erkennen zu geben, ist an sich nichts neues. Bomberjacken und Springerstiefel, Glatze und stumpfer Gesichtsausdruck sind passé, ein wohlwollend "stylisches" Outfit macht es auf der Straße und bei Veranstaltungen merklich schwerer, sie zu identifizieren. Obwohl sich über den Gesichtsausdruck vielleicht noch streiten lässt, sind vormals "linke" Klamotten wie diverse Streetwear, tiefsitzende Hosen und Basecaps angesagt, meist in schwarz.
Hinzu gesellt sich nun der Versuch, über die Vereinahmung zunächst "links" erscheinender Argumente, sich in bereits bestehende Diskussionen einzuklinken und (persönliche) Akzeptanz in breiten Kreisen zu erarbeiten.
Sowohl am 22. als auch am 28. November erscheinen auf Podiumsdiskussionen der Linkspartei in Leipzig Reudnitz und Stötteritz Gruppen junger Männer, die sich im Auditorium niederließen. Nach und nach mischen sie sich in die Diskussion ein, versuchen sich von "...sogenannten Rechtsextremen" zu distanzieren. Den Anwesenden kommen zwar Zweifel an der ungewöhnlichen Teilnahme von 21 bzw. 11 jungen männlichen Personen, wirklich identifizieren als Nazis kann sie zunächst niemand, aber wie profilierungssüchtige Nasen nunmal sind, tun sie das gleich selbst. (weiter)
Überfall von Rechten auf Linke in Groitzsch weitgehend aufgeklärt
Dresden/Groitzsch. Nach Angaben von Polizei und Landeskriminalamt (LKA) ist der Überfall von rechten auf Linke Jugendliche in Groitzsch weitgehend aufgeklärt. In der 25 Kilometer südlich von Leipzig gelegenen Kleinstadt Groitzsch war es am Freitag (26.Oktober) zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Dabei sind drei junge Männer zum Teil schwer verletzt worden. Ein 23-Jähriger erlitt durch einen Molotow-Cocktail schwere Brandverletzungen. Er befindet sich nach wie vor im Krankenhaus.
Nach Angaben des LKA wurden am Freitagabend fünf linksgerichtete
Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren attackiert und leicht
verletzt. Die Polizeidirektion Westsachsen schaltete die Sonderkommission Rechtsextremismus (Soko Rex) des
LKA ein.
Nach
wenigen Stunden wurden zwei 15 und 17 Jahre alte Tatverdächtige
ermittelt, hieß es. Sie gehörten der rechten Szene an. Die Ermittler
sahen davon ab,
Haftbefehle zu beantragen. Den Angaben zufolge haben dafür die
Voraussetzungen, beispielsweise Fluchtgefahr, gefehlt. (weiter)







