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		<title>LVZ vom 05.10.2009</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 15:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kenny15</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schl&#228;gerei &#8211; ein Mensch verletzt &#160;LVZ Artikel vom 05.10.2009 Gestern Abend marschierten laut Polizei 100 Angeh&#246;rige &#8222;linken Klientels&#8220; von Connewitz gen Lindenau, wo sie vorm NPD-B&#252;ro Odermannstra&#223;e friedlich demonstrierten. Dem vorausgegangen sei am Nachmittag eine Schl&#228;gerei nach einem Fu&#223;ballspiel, bei &#8230; <a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/10/05/lvz-vom-05-10-2009/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center">
<strong><span style="font-size: x-small;font-family: arial,helvetica,sans-serif"><span style="font-size: medium">Schl&auml;gerei &ndash; ein Mensch verletzt</span></span></strong>
</div>
<div align="center">
<span style="font-size: small;font-family: arial,helvetica,sans-serif">&nbsp;LVZ Artikel vom 05.10.2009</span>
</div>
<p>
<span style="font-size: x-small;font-family: arial,helvetica,sans-serif">Gestern Abend marschierten laut Polizei 100 Angeh&ouml;rige &bdquo;linken Klientels&ldquo; von Connewitz gen Lindenau, wo sie vorm NPD-B&uuml;ro Odermannstra&szlig;e friedlich demonstrierten. Dem vorausgegangen sei am Nachmittag eine Schl&auml;gerei nach einem Fu&szlig;ballspiel, bei der &ndash; unbest&auml;tigten Angaben zufolge &ndash; vermutlich &bdquo;teils rechtsgerichtete&ldquo; Lok-Anh&auml;nger den Chemie-Fans an der Shell-Tankstelle Merseburger Stra&szlig;e aufgelauert hatten. Die Polizei sprach von einem Verletzten. Das &bdquo;Opfer der Neonazis&ldquo; sei &bdquo;in antirassistischen Zusammenh&auml;ngen aktiv&ldquo; und liege nun &bdquo;mit schweren Verletzungen im Krankenhaus&ldquo;, teilte kurz vor Mitternacht Juliane Nagel (Die Linke) mit. F&uuml;r die Polizei gebe es indes keine Handhabe: &bdquo;Keiner der beiden Streitparteien wollte Anzeige erstatten&ldquo;, hie&szlig; es.<em>    A. Rau.</em></span>
</p>
<p>
Quelle: LVZ</p>
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		<title>Leipziger Nazis überfahren Menschen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 14:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kenny15</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Brutaler Neonazi-&#220;berfall nach Fu&#223;ballspiel der BSG Chemie Leipzig fordert Schwerverletzten &#160; Im folgenden dokumentieren wir eine Pressemitteilung der AG.Doc [link] &#160; Militante Neonazis haben am Sonntag Fu&#223;ball-Fans der BSG Chemie Leipzig &#252;berfallen. Die Angreifer um NPD-Stadtratskandidat Enrico B&#246;hm waren bewaffnet &#8230; <a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/10/05/leipziger-nazis-berfahren-menschen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center">
<strong><span style="font-size: medium;font-family: arial,helvetica,sans-serif">Brutaler Neonazi-&Uuml;berfall nach Fu&szlig;ballspiel der BSG Chemie Leipzig fordert Schwerverletzten</span></strong>
</div>
<div align="center">
&nbsp;
</div>
<div align="center">
<span style="font-size: small;font-family: arial,helvetica,sans-serif">Im folgenden dokumentieren wir eine Pressemitteilung der AG.Doc [<a href="http://agdoc.wordpress.com/2009/10/04/brutaler-neonazi-uberfall-nach-fusballspiel-der-bsg-chemie-leipzig-fordert-schwerverletzten/" target="_blank">link</a>] </span>
</div>
<div align="center">
&nbsp;
</div>
<div>
<span style="font-size: x-small;font-family: arial,helvetica,sans-serif">Militante Neonazis haben am Sonntag Fu&szlig;ball-Fans der BSG Chemie Leipzig &uuml;berfallen. Die Angreifer um NPD-Stadtratskandidat Enrico B&ouml;hm waren bewaffnet und gingen &auml;u&szlig;erst brutal vor. Ein Anh&auml;nger der BSG Chemie musste schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert und notoperiert werden.<br />
Im Anschluss an das Kreisklassespiel zwischen der BSG Chemie und dem SSV Kulkwitz hatte sich eine Gruppe von 15 bis 20 Neonazis an einer Tankstelle gegen&uuml;ber dem Stadion formiert. Die aus dem Umfeld von NPD und &bdquo;Freien Kr&auml;ften&ldquo; stammenden T&auml;ter griffen die Chemie-Fans mit Pfefferspray, Holzkn&uuml;ppeln, abgebrochenen Glasflaschen und<br />
&nbsp;Eisenstangen an. Bereits zuvor war ein Chemie-Fan an einer Bushaltestelle in der Merseburger Stra&szlig;e von f&uuml;nf der sp&auml;teren Angreifer angep&ouml;belt und gejagt worden.<br />
Im Zuge des Angriffs wurde ein Chemie-Fan gezielt von einem Pkw der T&auml;ter mit einer Geschwindigkeit von etwa 40 km/h angefahren. Das Opfer, das zun&auml;chst in die Luft geschleudert und zu Boden gest&uuml;rzt war, konnte anschlie&szlig;end seine rechte K&ouml;rperseite und seinen R&uuml;cken nicht mehr sp&uuml;ren. Im Krankenhaus musste sich der Angefahrene einer<br />
&nbsp;Notoperation unterziehen. Er trug schwere Knieverletzungen davon und kugelte sich eine Schulter aus.<br />
Zur Tatzeit gegen 17:10 Uhr waren keine Polizeikr&auml;fte mehr vor Ort. Die Angreifer fl&uuml;chteten unmittelbar nach dem Vorfall in mehreren Pkw. Wenig sp&auml;ter wurden zwei der Fahrzeuge vor dem NPD-Zentrum in der Odermannstra&szlig;e gesichtet. Als T&auml;ter konnten neben NPD-Kandidat Enrico B&ouml;hm die &bdquo;Autonomen Nationalisten&ldquo; Florian Junge und Marcus Weidhase identifiziert werden. Beide werben in dem offiziellen Mobilisierungsvideo f&uuml;r die bundesweite Neonazi-Demonstration &bdquo;Recht auf Zukunft&ldquo; am 17. Oktober in Leipzig. Erkannt wurden au&szlig;erdem der zu den &bdquo;Autonomen Nationalisten&ldquo; und zum &bdquo;Freien Netz&ldquo; zu z&auml;hlende Patrick Fischer sowie Andreas und Dittmar Schumer, beide Aktivisten beim &bdquo;Nationalen Widerstand&ldquo; und Hooligans des 1. FC Lokomotive Leipzig.<br />
Die Leipziger Neonaziszene instrumentalisiert den lokalen Fu&szlig;ball gezielt, um die eigene Ideologie zu verbreiten und Anh&auml;nger zu rekrutieren. In einem Dossier der Wochenzeitung DIE ZEIT wurde unl&auml;ngst die rechtsextreme Unterwanderung der Fanszene des 1. FC Lokomotive Leipzig und dabei die ma&szlig;gebliche Rolle Enrico B&ouml;hms aufgezeigt. Fans der BSG Chemie Leipzig dienen den Neonazis als Feindbild, da sie sich aktiv gegen<br />
&nbsp;Rassismus und Diskriminierung einsetzen. Sie waren zuletzt wiederholt Opfer rechtsextremer Gewalt geworden. So musste am 3. Januar dieses Jahres ein Fan der BSG Chemie nach einem Neonazi-&Uuml;berfall mit Verdacht auf Sch&auml;delbasisbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden.</span>
</div>
<div>
&nbsp;
</div>
<div>
<a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/10/05/lvz-vom-05.10.2009"><strong><span style="font-size: x-small;font-family: arial,helvetica,sans-serif">LVZ Artikel vom 5.10.2009</span></strong></a>
</div>
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		<title>Und wieder Mügeln&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 11:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kenny15</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier d&#252;rfen Nazis nach Feierabend noch Menschen hetzen. Und das fast jedes Wochenende! &#160;M&#252;geln ist ein kleines Kaff mit nicht mal 5.000 Einwohnern zwischen Leipzig und Dresden. Um genau zu sein, ist es eine knappe dreiviertel Stunde mit dem Auto &#8230; <a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/09/15/und-wieder-m-geln/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: medium"><strong>Hier d&uuml;rfen Nazis nach Feierabend noch Menschen hetzen. Und das fast jedes Wochenende!</strong></span>
</p>
<p>
&nbsp;M&uuml;geln ist ein kleines Kaff mit nicht mal 5.000 Einwohnern zwischen Leipzig und Dresden. Um genau zu sein, ist es <strong><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=m%C3%BCgeln&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=18.809516,39.506836&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.23602,13.042145&amp;spn=0.073193,0.154324&amp;t=h&amp;z=13&amp;iwloc=A" target="_blank">eine knappe dreiviertel Stunde mit dem Auto von Leipzig entfernt.</a></strong> Und doch war es m&ouml;glich, dass sich hier in den letzten Jahren eine geh&ouml;rige Hegemonie entwickelt hat. Und zwar eine von Nazis. Vielleicht fallen viele in den Augen s&auml;chsischer CDU&#8217;ler noch nicht unter diese Bezeichnung, erst recht nicht in den Augen des M&uuml;gelner B&uuml;rgermeisters Deuse (FDP).Schlie&szlig;lich handelt es sich um &quot;Jungs und M&auml;dels&quot; aus der Nachbarschaft. Und ja klar, wenn die zuviel getrunken haben, dann werden die auch mal ungem&uuml;tlich. Und ja, die NPD hat hier von 246 Menschen ihre Stimme bekommen. Aber wirkliche Nazis sind das nicht. Denn &#8211; und das sagte Deuse ernsthaft &#8211; <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,503050,00.html" target="_blank"><strong>&quot;Ein &#8216;Ausl&auml;nder raus&#8217; kann einem schon&nbsp; mal &uuml;ber die Lippen kommen!&quot;</strong></a>. Aber wirkliche Nazis sind das nicht. Anderen Menschen, die im Gegensatz zu ihm das Problem auch als solches erkannt haben und mit einer Veranstaltung darauf aufmerksam machen wollten, <strong><a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/erneuter-skandal-in-muegeln/" target="_blank">stellt er sich hingegen in den Weg</a></strong>.
</p>
<p>
 <strong><a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/08/30/m-geln-umland-3-angriffe-in-2-n-chten" target="_blank">Nachdem im August zwei Wochenenden in Folge</a></strong> aus menschenfeindlichen Motiven heraus Personen bedroht, gehetzt und geschlagen wurden, passierte am vergangenen Freitag das Ganze wieder: <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1252857529911.shtml" target="_blank"><strong>bei insgesamt drei Angriffen wurden zwei junge M&auml;nner angep&ouml;belt</strong></a>, bedroht, am Ende dann geschlagen und verletzt. Ein Mensch wurde bis zu seiner Wohnung gejagt und dort weiter bedroht und mit Sieg Heil&quot;-Rufen bedacht. Gegen zwei Nazis wurde Anzeige erstattet. Am gleichen Abend wurde eine weitere Person in einer Gastst&auml;tte von Nazis bedr&auml;ngt und angegriffen, er erlitt Verletzungen durch einen Schagring im Gesicht.&nbsp;
</p>
<p>
&nbsp;Die zu Hilfe gerufene <a href="http://www.polizei.sachsen.de/pd_ws/4816.htm" target="_blank"><strong>Polizei traf dann laut Pressemitteilung</strong></a> am Marktplatz auf ca. 25 bis 3, teils betrunkene Nazis, welche die Beamten daraufhin mit Falschen und Feuerwerksk&ouml;rper angriffen. Es gab eine Festnahme.
</p>
<p>
&nbsp;Wir danken an dieser Stelle schonmal der k&uuml;nftigen schwarz-gelben Landesregierung f&uuml;r die Streichung von bereits in Sachsen existierenden Programmen gegen Rassismus und Rechtes Gedankengut! Und freuen uns ganz ausdr&uuml;cklich darauf, dass Matthias R&ouml;&szlig;ler (CDU, Ex-Kultusminister) wieder seine Idee aus der Schublade holt, Sch&uuml;ler_innen zum morgendlichen Appell antreten und die Nationalhymne singen zu lassen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kulturbüro Sachsen: Rechtsextreme formieren sich grenzüberschreitend</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 11:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kenny15</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Freiräume]]></category>
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		<description><![CDATA[Dresden. Tschechische Neonazis profitieren von den Erfahrungen Gleichgesinnter aus Sachsen. &#34;Es gibt einen Know-How- Transfer&#34;, teilte das Kulturb&#252;ro Sachsen am Montag in Dresden als Fazit eines gemeinsamen Projektes mit Kollegen aus dem Nachbarland mit. Mittlerweile gebe es regelm&#228;&#223;ig Treffen zwischen &#8230; <a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/09/15/kulturb-ro-sachsen-rechtsextreme-formieren-sich-grenz-berschreitend/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Dresden. Tschechische Neonazis profitieren von den Erfahrungen<br />
Gleichgesinnter aus Sachsen. &quot;Es gibt einen Know-How- Transfer&quot;, teilte<br />
das Kulturb&uuml;ro Sachsen am Montag in Dresden als Fazit eines gemeinsamen<br />
Projektes mit Kollegen aus dem Nachbarland mit. Mittlerweile gebe es<br />
regelm&auml;&szlig;ig Treffen zwischen F&uuml;hrungskr&auml;ften der Szene. So h&auml;tten<br />
Vertreter der tschechischen Gruppierung &quot;N&aacute;rodn&iacute; odpur&quot; (Nationaler<br />
Widerstand) auf Einladung der rechtsextremen NPD den s&auml;chsischen<br />
Landtag besucht. Von Sachsen aus w&uuml;rden seit einigen Jahren<br />
&quot;rechtsextreme Strukturen in die europ&auml;ischen Nachbarl&auml;nder exportiert&quot;.<br />
&quot;Es gibt inzwischen vergleichbare Strukturen bei Parteien und freien<br />
Kameradschaften&quot;, sagte Kulturb&uuml;ro-Mitarbeiter Friedemann Bringt. Sein<br />
tschechischer Kollege Ondrej Cakl bezifferte die Zahl der Neonazis in<br />
Tschechien auf rund 7000. Diese Zahl aus dem Prager Innenministerium<br />
stamme jedoch von 2002 und sei seitdem nicht mehr aktualisiert worden:<br />
&quot;Seit 2005 kann man beobachten, dass es einen kontinuierlichen Anstieg<br />
rechtsextremer Aktivit&auml;ten gibt.&quot; Allein 2008 habe es 45<br />
Demonstrationen und 20 Konzerte gegeben. Cakl erinnerte an den &Uuml;berfall<br />
von Neonazis auf einen von Sinti und Roma bewohnten Stadtteil in Janov.
</p>
<p>
Nach Angaben des s&auml;chsischen<br />
Verfassungsschutzes unterhalten NPD- Mitglieder auch Beziehungen zur<br />
&quot;Arbeiterpartei&quot; (DS) in Tschechien. Dem Verfassungsschutz liegen zudem<br />
Informationen vor, wonach ein &quot;deutsch-tschechisches Seminar&quot;<br />
abwechselnd in beiden L&auml;ndern und zweisprachig durchgef&uuml;hrt werden<br />
soll. Die Kooperation zeige sich ferner in gegenseitiger Teilnahme an<br />
Demonstrationen. &quot;Deutsche Rechtsextremisten traten auch als Redner auf<br />
Szene-Veranstaltungen in Tschechien auf&quot;, sagte ein Sprecher des Amtes.
</p>
<p>
Die grenz&uuml;berschreitenden Verbindungen der Rechtsextremen sind in einer<br />
am Montag vorgestellten Publikation aufgelistet. An der zweisprachig<br />
erschienenen Brosch&uuml;re &quot;Gef&auml;hrliche Liebschaften. Rechtsextremismus im<br />
kleinen Grenzverkehr&quot; haben Autoren aus beiden L&auml;ndern mitgewirkt.<br />
Herausgeber sind die Heinrich B&ouml;ll Stiftung und das Kulturb&uuml;ro Sachsen.<br />
Dessen Mitarbeiter sehen Sachsen in der Pflicht, grenz&uuml;berschreitende<br />
Gegenstrategien zu unterst&uuml;tzen. Entsprechende Initiativen brauchten<br />
eine kontinuierliche F&ouml;rderung und d&uuml;rften nicht immer nur als<br />
Modellvorhaben eingestuft werden.</p>
<p>dpa</p>
<p>&copy; LVZ-Online, 15.09.2009</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mitglied des Rockerclubs Bandidos niedergestochen</title>
		<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2009/09/15/mitglied-des-rockerclubs-bandidos-niedergestochen/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 11:27:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kenny15</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Rocker]]></category>

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		<description><![CDATA[Rocker in Leipzig Leipzig. Auf ein Mitglied des Motorrad-Rockerclubs Bandidos ist ein Anschlag ver&#252;bt worden. Der 36-j&#228;hrige Endrik P. ist am Sonntag mit schweren Stichverletzungen im Oberk&#246;rper und einem mehrfach gebrochenen Arm in die Leipziger Uniklinik eingeliefert worden. Woher die &#8230; <a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/09/15/mitglied-des-rockerclubs-bandidos-niedergestochen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">
<span style="font-size: medium"><strong>Rocker in Leipzig </strong></span>
</p>
<p>
Leipzig. Auf ein Mitglied des Motorrad-Rockerclubs Bandidos ist ein<br />
Anschlag ver&uuml;bt worden. Der 36-j&auml;hrige Endrik P. ist am Sonntag mit<br />
schweren Stichverletzungen im Oberk&ouml;rper und einem mehrfach gebrochenen<br />
Arm in die Leipziger Uniklinik eingeliefert worden. Woher die<br />
Verletzungen stammen, will der Mann nicht verraten. &quot;Der Mann redet<br />
einfach nicht mit uns&quot;, sagte Polizeisprecher Sebastian Schmidt. Laut<br />
Staatsanwaltschaft lehnte Endrik P. auch eine Begutachtung durch einen<br />
Rechtsmediziner ab. &quot;Sie wurde deshalb von einem Richter angeordnet&quot;,<br />
so Beh&ouml;rdensprecher Ricardo Schulz. Der 36-J&auml;hrige sei nach wie vor in<br />
der Uni-Klinik und werde dort station&auml;r behandelt. &quot;Es geht ihm den<br />
Umst&auml;nden entsprechend gut&quot;, sagte Schmidt.<br />
Die Ermittlungsbeh&ouml;rden k&ouml;nnen nicht ausschlie&szlig;en, dass es sich um<br />
Auseinandersetzungen in der Rockerszene handelt und schwelende<br />
Konflikte mit den rivalisierenden Hells Angels offen ausbrechen. &quot;Wir<br />
m&uuml;ssen gewappnet sein&quot;, so Voigt.
</p>
<p>
&nbsp;Seitdem die ber&uuml;chtigten Rockerclubs<br />
in Leipzig Fu&szlig; fassten und erstmals im September 2008 Machtanspr&uuml;che<br />
demonstrierten, geht die Leipziger Polizeif&uuml;hrung davon aus, dass<br />
bereits &quot;ein kleiner Funke&quot; Gewaltt&auml;tigkeiten ausl&ouml;sen und durch die<br />
Rockerbanden auch der Disko-Krieg wieder aufflammen k&ouml;nnte.<br />
Verquickungen best&uuml;nden. Polizeierkenntnissen zufolge geh&ouml;ren<br />
einerseits Leipziger T&uuml;rsteher zu den Hells Angels. Andererseits hat<br />
sich die aus Konflikten in Diskotheken bekannte Emigrantenszene einem<br />
Unterst&uuml;tzerclub der Bandidos angeschlossen. Erst vor gut einer Woche<br />
hatte die Polizei Schaufahrten von Motorrad-Rockern in Leipzig<br />
unterbunden.
</p>
<p>
Pikant: Das jetzige Opfer Endrik P. steht<br />
im Verdacht, am Brandanschlag auf das Anwesen von T&uuml;rsteher-Boss<br />
Alexander F. beteiligt gewesen zu sein. Im Februar dieses Jahres war<br />
ein Carport des Chefs der Black Rainbow Security mit Molotow-Cocktails<br />
angez&uuml;ndet worden. Anwalt Stephan Bonell, der Endrik P. vertritt,<br />
meinte dazu: &quot;Es gibt Indizien, mehr nicht.&quot; Der 36-J&auml;hrige sa&szlig; deshalb<br />
im Mai f&uuml;r wenige Tage in Untersuchungshaft. Nach einer Beschwerde<br />
Bonells setzte das Landgericht den Haftbefehl am 29. Mai au&szlig;er Vollzug,<br />
weil keine Fluchtgefahr bestehe.
</p>
<p>
Zum Anschlag auf den 35-J&auml;hrigen lehnte Bonell jeden Kommentar ab.<br />
Medienberichten zufolge soll es sich um eine Art Rache handeln, weil<br />
Endrik P. an das Tor des Vereinsheims der Hells Angels uriniert habe.<br />
Dies kann die Polizei bislang nicht best&auml;tigen. &quot;Darauf haben wir keine<br />
Hinweise&quot;, sagte Schmidt.
</p>
<p>
Sabine Kreuz / Jan Peter, LVZ-Online </p>
<p>&copy; LVZ-Online, 15.09.2009</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nationale Sozialisten mit Volldampf in die Zukunft</title>
		<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2009/09/08/nationale-sozialisten-mit-volldampf-in-die-zukunft/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 16:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kenny15</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Naziaktivität]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160;Nazis mit aller Wucht entgegentreten! Wie berichtet. wollen am 17. Oktober wieder Nazis in Leipzig aufmarschieren (http://de.indymedia.org/2009/08/259233.shtml), dazu einige neue Informationen zu der Nazimobilisierung Die &#8222;Autonomen Nationalisten Leipzig&#8220;, also Tommy Naumann, Istvan Repaczki, Maik Scheffler und Co., sind zumindest was &#8230; <a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/09/08/nationale-sozialisten-mit-volldampf-in-die-zukunft/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">
<span style="font-size: medium"><strong>&nbsp;Nazis mit aller Wucht entgegentreten!</strong></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva">Wie berichtet. wollen am 17. Oktober wieder Nazis in Leipzig aufmarschieren (<a href="http://de.indymedia.org/2009/08/259233.shtml">http://de.indymedia.org/2009/08/259233.shtml</a>), dazu einige neue Informationen zu der Nazimobilisierung</p>
<p>Die &bdquo;Autonomen Nationalisten Leipzig&ldquo;, also Tommy Naumann, Istvan Repaczki, Maik Scheffler und Co., sind zumindest was die Mobilisierung f&uuml;r den 17.Oktober in Leipzig angeht, in der Zukunft angekommen. <br />
So gibt es neben einem Jingle (in Insider-Kreisen auch &quot;H&ouml;raufruf&quot; genannt) mit einer L&auml;nge von 1:05 Minuten so allerhand schicke Sachen auf der Mobilisierungsseite der Nazis zu finden. Gut der Jingle hat jetzt nicht so viel Inhalt, schaffen es die KameradInnen (ja, diesmal muss sogar bei den Nazis auch das Innen benutzt werden, denn es kommt sogar eine Kameradin zu Wort) gerade mal zwei historische Ereignisse in Leipzig aufzuz&auml;hlen. Aber die haben es in sich: die V&ouml;lkerschlacht und die Montagsdemonstrationen. Und weiter(?)&hellip;. &bdquo;und und usw.&ldquo;, den Rest der vielen historischen Ereignisse f&uuml;r die die &bdquo;Heldenstadt&ldquo; Leipzig einen Platz in der Geschichte sicher hat, darf mensch sich dann selbst weiterspinnen. Uns f&auml;llt da ein ganzer Zeitraum in der Geschichte ein, der bei den Nazis unter &bdquo;und und usw.&ldquo; f&auml;llt. <br />
N&auml;mlich der des deutschen R&uuml;stungskonzern HASAG. </p>
<p></span>
</p>
<blockquote><p>
	<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva">(aus der Dokumentation  &bdquo;Ihr seid nicht vergessen!&ldquo; des Antifaschistischen Frauenblocks Leipzig</span><br />
	<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva"><a href="http://www.conne-island.de/nf/107/21.html">http://www.conne-island.de/nf/107/21.html</a>)</span></p>
<p>	<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva">&bdquo;Das KZ Au&szlig;enkommando in Leipzig</span><br />
	<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva">Das Frauenlager in Leipzig war das erste HASAG-Lager im Reichsgebiet, eines von sieben von der HASAG betriebenen Lager und eines von insgesamt 27 Au&szlig;enkommandos f&uuml;r Frauen des KZ Buchenwald. </span><br />
	<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva">Zwischen Torgauer Stra&szlig;e, der damaligen Hugo Schneider Stra&szlig;e (heute: Permoser Str.) und dem Sch&ouml;nefelder Bahnhof entstand das Werkgel&auml;nde mit eigener Gie&szlig;erei und Walzwerk (somit konnte produziert werden, auch wenn Lieferungen behindert wurden, z.B. durch Luftangriffe). Weitere Werke der HASAG, die Munition produzierten, waren in Altenburg, Colditz, K&ouml;penick, Fl&ouml;&szlig;berg, Herzberg, Meuselwitz, Schleiben und Taucha (Hesse I, S.41)&hellip;..</span><br />
	<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva">&hellip;..Im Juli 1944 wurden erneut etwa 1000 Frauen von der HASAG-Leitung aus Ravensbr&uuml;ck angefordert. Und im August 1944 kamen weitere 1200 J&uuml;dinnen hinzu, die direkt aus Skarzysko-Kamienna &uuml;berf&uuml;hrt wurden. Das HASAG-Lager dort war wegen der nach Westen vorr&uuml;ckenden Front aufgel&ouml;st worden (Karay, S.9, 37). Insgesamt wurden in einem Zeitraum von nur einem halben Jahr (von Juni bis Anfang Dezember 1944) 5.465 Frauen in neun Transporten &uuml;berwiegend aus Ravensbr&uuml;ck in das Leipziger Lager gebracht (Karay, S.39). Damit wurde die HASAG Leipzig zum gr&ouml;&szlig;ten weiblichen Au&szlig;enkommando Buchenwalds (Karay, S.40).&ldquo;</span>
</p></blockquote>
<p>
<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva"><br />
Auch heute macht das Gel&auml;nde noch mit Naziveranstaltungen auf sich aufmerksam:<br />
<a href="http://ladenschluss.blogsport.de/2009/07/13/neonazikonzerte-in-einem-ehemaligen-kz-aussenlager/">http://ladenschluss.blogsport.de/2009/07/13/neonazikonzerte-in-einem-ehemaligen-kz-aussenlager/</a></p>
<p>Das die Nazis nicht so gerne in die Vergangenheit schauen, wenn es um Verbrechen gegen Menschen geht, f&uuml;r die ihre V&auml;ter, M&uuml;tter und Gro&szlig;eltern verantwortlich waren, ist ja soweit nichts Neues. Aus diesem Grund wollen die KameradInnen in Leipzig auch in die Zukunft schauen und fordern im Oktober &bdquo;Recht auf Zukunft&ldquo; f&uuml;r ihre menschenverachtende Ideologie ein. Und dies wie erw&auml;hnt mit viel Aufwand: neben dem Jingle und einer Schlafplatzb&ouml;rse vor und nach der Demonstration gibt es jetzt sogar T-Shirts, mit denen f&uuml;r die Demo geworben wird, oh nein wir entschuldigen uns, es sind keine T-Shirts, sondern im Nazisprech: T-Hemden. Zudem muss die Anzahl der Texte erw&auml;hnt werden, die momentan produziert werden, inhaltlich zwar nicht so anspruchsvoll, aber es wird sich bem&uuml;ht, Inhalt vorzugaukeln. Die spannenden &Uuml;berschriften reichen von &bdquo;L&uuml;gen haben kurze Beine&hellip;&ldquo;, &bdquo;Die Zeitbombe tickt!&ldquo; bis zu &bdquo;Das demokratische Verst&auml;ndnis f&uuml;r Lebensgemeinschaft&ldquo;. Mit dem Aufruf sind es 6 hochanspruchsvolle Texte, die die komplette Bandbreite der &bdquo;nationalen Bewegung&ldquo; wiedergeben. Schade, dass das &bdquo;Freie Netz&ldquo; schon eine ganze Weile offline ist, da waren richtige Highlights der modernen NS-Literatur zu finden, Fantasien sind im NS ja keine Grenzen gesetzt. Aber umso sch&ouml;ner, dass gerade so flei&szlig;ig nachgelegt wird. Ein weiterer Teil der Mobilisierungsseite der Nazis widmet sich den vielen Unterst&uuml;tzerInnen. Bei Ihnen wird sich bedankt, f&uuml;r den angeblichen Support des Organisationskreises f&uuml;r den 17.10., besonders f&uuml;r den Stand auf dem kommenden &bdquo;Fest der V&ouml;lker&ldquo; am 12.09. in P&ouml;&szlig;neck (<a href="http://buntstattbraun.blogsport.de/">http://buntstattbraun.blogsport.de/</a>). Da gilt das fette Dankesch&ouml;n der &ldquo;Leipziger Nationalisten&ldquo; dem &bdquo;Versand der Bewegung&ldquo; aus Bayern (f&uuml;r die T-Shirts), &bdquo;PC Records Chemnitz&ldquo;, &bdquo;Freie Nationalisten N&uuml;rnberg&ldquo;, &bdquo;Repro-Medien&ldquo;, &bdquo;Wolfszeit.net Versand&ldquo; und dem &bdquo;Nordsachsen-Versand&ldquo;. </p>
<p>Leider bleiben diejenigen unerw&auml;hnt, die im Oktober wirklich auf der Stra&szlig;e in Leipzig stehen werden, denn &bdquo;Bitte bedenkt, das wir leider auf keine Gruppen hier verweisen k&ouml;nnen, welche unsere Demonstration mit ihrer Teilnahme unterst&uuml;tzen, schlie&szlig;lich wollen wir unseren Feinden keine Gelegenheit bieten, sich darauf einzustellen, wer uns wie unterst&uuml;tzt, es geht sie schlie&szlig;lich nichts an ob wir 300 oder 1000 werden, habt daf&uuml;r bitte Verst&auml;ndnis. Unser Dank gilt euch nat&uuml;rlich auch!&ldquo;<br />
Ist ja sehr schade, dass uns nichts mitgeteilt wird wie viele Nazis nun kommen wollen, da kann mensch nur hoffen, dass es nicht zu viele werden, nicht das es noch &Auml;rger mit der angemeldeten TeilnehmerInnenzahl gibt, denn es wurden doch nur 200 angemeldet.  Da ist es zwar sch&ouml;n wenn &bdquo;die Bewegung&ldquo;  1000 KameradInnen auf die Stra&szlig;e kriegt, aber denkt doch auch mal an die schwer &uuml;berbelastete Polizei, die doch gar nicht mit euch kann, diese fiese &bdquo;Kollaborateurin&ldquo; mit den &bdquo;fremden M&auml;chten&ldquo;.<br />
Es ist zwar offensichtlich, dass die Zahl von 200 viel zu niedrig angesetzt ist (liegt doch das Mobilisierungspotenzial h&ouml;her, 1.Mai Freiberg 450: <a href="http://afg.blogsport.de/2009/05/04/1-mai-450-nazis-marschieren-in-freiberg/">http://afg.blogsport.de/2009/05/04/1-mai-450-nazis-marschieren-in-freiberg/</a>), doch wenn sich damit erhofft wurde, von wenig Polizei begleitet zu sein und still und heimlich eine gr&ouml;&szlig;ere Mobilisierung zu veranstalten, dann sind die Nazis ja noch naiver als mensch glauben mag.</p>
<p>Wie dem auch sei, die Antifamobilisierung startet auch langsam durch, sodass es am 17.10 spannend werden d&uuml;rfte in der Stadt. Die Nazis wollen an alte Zeiten in Leipzig ankn&uuml;pfen, nun wird sich zeigen ob es auf Seiten der Antifa &auml;hnlich sein wird und damit dieser Neuanfang da endet, wo auch schon der damalige endete. Christian Worch wird sich noch daran erinnern k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>In Leipzig sind sich jedenfalls alle einig: ob 300, 500 oder 1000 Nazis, Leipzig blockiert.</p>
<p>Und da die Nazis sich am Wochenende in P&ouml;&szlig;neck noch mal einen Mobilisierungserfolg f&uuml;r Leipzig erhoffen, sollten auch dort AntifaschistInnen hinfahren und das &bdquo;Fest der V&ouml;lker&ldquo; blockieren.</p>
<p><a href="http://buntstattbraun.blogsport.de/">http://buntstattbraun.blogsport.de</a><br />
<a href="http://ag17.antifa.net/schotterflechte">http://ag17.antifa.net/schotterflechte</a></p>
<p>Antifamobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Leipzig:<br />
<a href="http://17oktoberleipzig.blogsport.de/">http://17oktoberleipzig.blogsport.de</a></strong></span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
PS: Unser lieblings-local-hero istvan hat scheinbar Arbeit gefunden und zieht im Namen der <a href="http://www.lvb.de" target="_blank">Leipziger Verkehrsbetriebe</a> als Kontrolleur &quot;Sozialschmarotzer&quot; aus Bus und Bahn&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mügeln/ Umland: 3 Angriffe in 2 Nächten</title>
		<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2009/08/30/m-geln-umland-3-angriffe-in-2-n-chten/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 13:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kenny15</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Naziaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>
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		<description><![CDATA[Willkommen in Mittelsachsen In D&#246;beln, 25km von M&#252;geln entfernt, griffen in der Nacht zu Samstag sieben Mitglieder der Division D&#246;beln mit Schlagst&#246;cken und Pfefferspray zwei Menschen an. Beide mussten sich &#228;rztlicher Behandlung unterziehen, einer blieb station&#228;r im Krankenhaus. In der &#8230; <a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/08/30/m-geln-umland-3-angriffe-in-2-n-chten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center">
<span style="font-size: medium"><strong>Willkommen in Mittelsachsen</strong></span>
</div>
<p>
In D&ouml;beln, 25km von M&uuml;geln entfernt, griffen in der Nacht zu Samstag sieben Mitglieder der Division D&ouml;beln mit Schlagst&ouml;cken und Pfefferspray zwei Menschen an. Beide mussten sich &auml;rztlicher Behandlung unterziehen, einer blieb station&auml;r im Krankenhaus.</p>
<p>In der gleichen Nacht sammelten sich ca. 40 Nazis vor dem Vereinshaus des &quot;Vive Le Courage&quot; in M&uuml;geln und griffen das Geb&auml;ude, anwesende Personen und die eintreffende Polizei mit Bierflaschen und Signalk&ouml;rpern an. Team Green nahm einen Nazi in Gewahrsam, verteilte Platzverweise und verhinderte Schlimmeres. <a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/1573011.html" target="_blank">(ddp-Meldung vom 29.08.09)</a></p>
<p>In der Nacht zu Sonntag sammelten sich erneut an die 20 Nazis in M&uuml;geln und griffen an. Diesmal wurde eine junge Frau mit Schl&auml;gen, Tritten und nazistischen Parolen bedacht.</p>
<p>Bereits in der Nacht zum 23. August stellte die Polizei drei Nazis vor dem Vereinshaus in M&uuml;geln dabei, wie sie betrunken gegen die T&uuml;r des Geb&auml;udes traten. Dabei riefen sie nazistische Parolen, beschimpften anwesende Vereinsmitglieder und zerst&ouml;rten die Verglasung. <a href="http://www.torgauerzeitung.com/Default.aspx?t=NewsDetailModus(44101)">(Torgauer Zeitung vom 25.08.09) </a></p>
<p>
<span style="font-size: small"><strong>Hintergrund: Deuse und sein M&auml;use</strong></span></p>
<p>Wer sich noch an die Hetzjagd in M&uuml;geln 2007 erinnert, der erinnert sich bestimmt ebenso an&nbsp; B&uuml;rgermeister Deuse und sein folgendes Interview in der &quot;Jungen Freiheit&quot;: &quot;Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein!&quot; <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,503050,00.html" target="_blank">(Spiegel online 30.08.2007) </a><br />
Er ist immer noch B&uuml;rgermeister in M&uuml;geln, und er wei&szlig; inzwischen, wie das Gesch&auml;ft mit der Presse l&auml;uft. Und was er machen muss, wenn M&uuml;geln nicht ein zweites Mal &quot;das neue Sebnitz&quot; werden soll. Eine vom Verein &quot;Vive le Courage&quot; geplante Antira-Woche in M&uuml;geln sollte mit einem Abschlu&szlig;konzert auf st&auml;dtischem Gel&auml;nde enden. Daf&uuml;r bekam der Verein von Deuse zun&auml;chst im September 2008 auch eine m&uuml;ndliche Zusage, der Termin wurde gar auf der website der Stadt ver&ouml;ffentlicht. Umso n&auml;her der Termin r&uuml;ckte, umso mehr kam scheinbar auch der Deuse in Wallung und sorgte mit fadenscheinigen Begr&uuml;ndungen daf&uuml;r, dass der Stadtrat keine Genehmigung f&uuml;r die Nutzung erteilte. So wurden spontan die Sanierung der sanit&auml;ren Anlagen in Angriff genommen und das Gel&auml;nde damit nicht mehr nutzbar&#8230; Im Gespr&auml;ch erkl&auml;rte er, dass auch Sicherheitsbedenken eine gro&szlig;e Rolle spielen w&uuml;rden. <a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/erneuter-skandal-in-muegeln/" target="_blank">(Artikel auf mut-gegen-rechte-gewalt.de)</a><br />
Am Ende fand diese Veranstaltung nicht statt.</p>
<p><strong><span style="font-size: small">R&uuml;ckfall in die 90er</span></strong></p>
<p>Ob sich der B&uuml;rgermeister der Stadt Colditz an Deuse orientiert oder andersherum, l&auml;sst sich nur schwerlich belegen. Aber auch hier verbot die Stadt ein antirassistische Fu&szlig;ballturnier, das f&uuml;r den 22. August geplant war, mit l&auml;cherlich anmutenden Begr&uuml;ndungen: der Zeitraum zwischen Anmeldung und Termin war zu kurz (immerhin zwei Monate!) und es w&uuml;rden an dem Tag nicht gen&uuml;gend Beamte zur Verf&uuml;gung stehen. Zudem k&ouml;nne ja niemand sagen, dass es nicht vor oder nach der Veranstaltung zu Sachbesch&auml;digungen durch Nazis kommmen w&uuml;rde&#8230; na ach! (der B&uuml;rgermeister bot den Veranstaltern des Turniers an, mit pers&ouml;nlichen B&uuml;rgschaften f&uuml;r etwaige Sch&auml;den, die im Zusammenhang zwei Wochen vor/nach dem Turnier auf dem genutzten Sportplatz entst&uuml;nden, zu haften&#8230;)<br />
<a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/08/24/colditz-auch-2009-noch-national-befreite-zone" target="_blank">Eine Kundgebung der Kampagne &quot;Meine Stimme gegen Nazis&quot;, die stattdessen auf dem Marktplatz stattfand</a>, konnte derweilen dann doch von diversen Beamten begutachtet werden. Am Ende stand, dass die Teilnehmenden unter Polizeischutz aus Colditz gebracht werden mussten. Rund 20, teils betrunkene Nazis hatten sich parallel zur Veranstaltung auf dem Marktplatz gesammelt und p&ouml;belten und drohten den Anwesenden immer wieder.</p>
<p>Bei der Abschlusskundgebung der Kamapagne &quot;Meine Stimme gegen Nazis&quot; am vergangenen Freitag in Wurzen musste erneut die Polizei f&uuml;r die Sicherheit der Veranstaltung sorgen. Wiederum sammelten sich Nazis in Sichtweite zur Kundgebung, unter ihnen bekannte Hooligans aus dem Fanspektrum des Fu&szlig;ballvereins Lok Leipzig.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Selbstmord im Asylsuchendenheim Frankenau (SN)</title>
		<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2009/08/28/selbstmord-im-asylsuchendenheim-frankenau-sn/</link>
		<comments>http://leipzig.noblogs.org/post/2009/08/28/selbstmord-im-asylsuchendenheim-frankenau-sn/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 14:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kenny15</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>

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		<description><![CDATA[&#34;Die Unterbringung in Mobendorf l&#228;sst kaum W&#252;nsche offen!&#34; Im Asylsuchendenheim Frankenau nahm sich eine 32-j&#228;hrige Frau am 24. August das Leben. Aufgrund der stark r&#252;ckl&#228;ufigen Zahlen der Asylsuchenden soll das Heim geschlossen werden, am Montag folgte die R&#228;umung. Dagegen wehrte &#8230; <a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/08/28/selbstmord-im-asylsuchendenheim-frankenau-sn/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content">
<div align="center">
</div>
<p align="center">
<span style="font-size: medium"><strong>&quot;Die Unterbringung in Mobendorf l&auml;sst kaum W&uuml;nsche offen!&quot; </strong></span>
</p>
<p>
Im Asylsuchendenheim Frankenau nahm<br />
sich eine 32-j&auml;hrige Frau am 24. August das Leben. Aufgrund der stark<br />
r&uuml;ckl&auml;ufigen Zahlen der Asylsuchenden soll das Heim geschlossen werden,<br />
am Montag folgte die R&auml;umung. Dagegen wehrte sich die Frau.<br />
Seit das Grundrecht auf Asyl 1993 faktisch abgeschafft wurde, ist es<br />
f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge kaum noch m&ouml;glich, in Deutschland Asyl zu bekommen.<br />
Wurden Anfang der 90er Jahre noch &uuml;ber 300&prime;000 Antr&auml;ge gestellt, waren<br />
es in den letzten Jahren nur noch etwa 30&prime;000. Im Jahr 2006 wurden von<br />
diesen ganze 251 anerkannt, das entspricht einer Rate von 0,8%. Nur bei<br />
nachgewiesener politischer oder sexueller Verfolgung wird Asyl gew&auml;hrt.<br />
Dieser Nachweis ist oft sehr schwierig und mit gro&szlig;en Belastungen<br />
verbunden. (wenn z.B. eine (drohende) Vergewaltigung oder Beschneidung<br />
nachgewiesen werden soll)<br />
Au&szlig;erdem k&ouml;nnen Fl&uuml;chtlinge aufgrund der so genannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drittstaatenregelung">&bdquo;Drittstaatenregelung&ldquo;</a><br />
in andere EU-L&auml;nder abgeschoben werden, wenn sie von dort, nach<br />
Deutschland gekommen sind. Diese Regelung gilt f&uuml;r alle EU-Staaten.<br />
Kettenabschiebungen nach Griechenland oder Spanien sind die Folge.<br />
Momentan wird daran gearbeitet, auch Nordafrikanische Staaten als<br />
&bdquo;sichere Drittstaaten&ldquo; anzuerkennen, um Fl&uuml;chtlinge dorthin zur&uuml;ck<br />
schieben zu k&ouml;nnen. <a href="http://jungle-world.com/artikel/2009/31/36472.html">mehr Infos</a>
</p>
<p>
Die<br />
Bearbeitungszeit f&uuml;r einen Antrag auf Asyl, kann sehr lange dauern.<br />
W&auml;hrend dieser Zeit sind die Fl&uuml;chtlinge meistens in Sammelunterk&uuml;nften<br />
untergebracht. In Mittelsachsen gibt es momentan drei<br />
Asylbewerberheime. D&ouml;beln mit einer Kapazit&auml;t f&uuml;r 250 Personen,<br />
Mobendorf f&uuml;r 230 und Freiberg f&uuml;r 160 Personen. Unw&uuml;rdige Zust&auml;nde in<br />
den Heimen und Restriktionen im gesamten Alltag pr&auml;gen das Leben der<br />
Asylsuchenden. Aufgrund der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Residenzpflicht_%28Asylverfahrensgesetz%29">Residenzpflicht</a>,<br />
die es in dieser Form nur in Deutschland gibt, d&uuml;rfen sie den ihnen<br />
zugeteilten Landkreis nicht verlassen. F&uuml;r viele herrscht<br />
Arbeitsverbot. Einkaufen k&ouml;nnen Asylsuchende oft nur mit so genannten<br />
&bdquo;Lebensmittelkarten&ldquo; in noch dazu &uuml;berteuerten Gesch&auml;ften. <a href="http://afg.blogsport.de/2009/07/14/grimma-kirchenbesetzung-endet-2/">mehr Infos</a>
</p>
<p>
Die<br />
Menschen, denen kein Asyl gew&auml;hrt wird, werden irgendwann abgeschoben.<br />
Das sind oft Menschen, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben, die<br />
deutsche Sprache beherrschen, hier arbeiten und sich einen<br />
Freundeskreis aufgebaut haben. Sie sollen in L&auml;nder zur&uuml;ck, aus denen<br />
sie geflohen sind, wo sie verfolgt worden und wo sie sich l&auml;ngst fremd<br />
f&uuml;hlen, wo sie niemanden kennen. Abschiebungen werden von der Polizei<br />
meist Nachts und mit gro&szlig;er Brutalit&auml;t ausgef&uuml;hrt. Dabei werden<br />
Familien getrennt und der Besitz der Menschen beschlagnahmt. Auch die<br />
Kosten f&uuml;r die Abschiebung m&uuml;ssen sie tragen. <span id="more-345"></span>
</p>
<p>
Die 32-j&auml;hrige<br />
Frau sollte in das Heim in Mobendorf (siehe Bilder) gebracht werden.<br />
Der Leiter des Heims, Dieter Weinberger dazu in der Freien Presse vom<br />
26. August: <em>&bdquo;Eine solche Reaktion, so Weinberger, habe jedoch<br />
niemand erwartet, zumal die Art Unterbringung in Mobendorf kaum W&uuml;nsche<br />
offen lasse. &sbquo;Alle Neuank&ouml;mmlinge werden in renovierten Bungalows mit<br />
60 Quadratmetern Grundfl&auml;che wohnen.&lsquo;&ldquo; </em>
</p>
<p>
Das Heim in<br />
Mobendorf liegt unerreichbar mitten in der Pampa, ein Bus kommt selten,<br />
die n&auml;chsten D&ouml;rfer und St&auml;dte sind viele Kilometer entfernt. Au&szlig;er dem<br />
Heim und den Bungalows, gibt es dort nichts.
</p>
<p>
<img src="http://afg.blogsport.de/images/mobendorf1.JPG" width="400" height="300" align="left" />
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<img src="http://afg.blogsport.de/images/mobendorf2.JPG" width="400" height="300" align="left" />
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&nbsp;
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<em>lassen laut Weinberger keine W&uuml;nsche offen: Bungalows in Mobendorf</em>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<em>Presseerkl&auml;rung des s&auml;chsischen Fl&uuml;chtlingsrat vom 25.08.2009</em>
</p>
<blockquote>
<p>
	<strong>Restriktive Unterbringungspolitik t&ouml;tet Mutter von drei Kindern &ndash;<br />
	Deeskalierendes, humanit&auml;res Verhalten der Beh&ouml;rde h&auml;tte Drama verhindert</strong>
	</p>
<p>
	Gestern<br />
	Mittag verstarb im Krankenhaus Mittweida Frau A.T., Mutter von drei<br />
	Kindern im Alter von 10, 7 und 3 Jahren an einer &Uuml;berdosis von<br />
	Medikamenten. Vor den Augen von zwei Mitarbeitern der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde<br />
	nahm sie die Tabletten ein, um einen Umzug der Familie in das<br />
	Asylbewerberheim Mobendorf zu verhindern. Die Mitarbeiter der Beh&ouml;rde<br />
	unterlie&szlig;en jegliche Hilfeleistungen.
	</p>
<p>
	<strong>Hintergrund:</strong>
	</p>
<p>
	Das<br />
	Asylbewerberheim Frankenau sollte zum Monatsende geschlossen werden.<br />
	Ein Teil der Bewohner fand bereits am 19.08.2009 ihre Unterkunft im<br />
	Asylbewerberheim D&ouml;beln. Die weiteren Bewohner hatten die Auflage zum<br />
	gestrigen Tag, dem 24.08.2009 nach Mobendorf zu ziehen.
	</p>
<p>
	Schon<br />
	in der Vergangenheit hatte die Familie einen Antrag auf dezentrale<br />
	Unterbringung aus gesundheitlichen und humanit&auml;ren Gr&uuml;nden gestellt,<br />
	welcher jedoch von der Beh&ouml;rde abgelehnt wurde. Im Vorfeld der<br />
	geplanten Schlie&szlig;ung bat die Familie erneut um eine Unterbringung in<br />
	einer Wohnung, entsprechende &auml;rztliche Atteste lagen vor und<br />
	best&auml;tigten die Dringlichkeit, insbesondere im Hinblick auf die<br />
	medizinisch festgestellte Suizidalit&auml;t von Frau A.T.
	</p>
<p>
	Am Tag des<br />
	Umzugs bat A.T. noch einmal eindringlich die anwesenden Mitarbeiter der<br />
	Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde nicht nach Mobendorf ziehen zu m&uuml;ssen, sondern bis zur<br />
	Entscheidung ihres Antrages in das Asylbewerberheim in D&ouml;beln ziehen zu<br />
	d&uuml;rfen. Der Ehemann sprach von &bdquo;Betteln&ldquo; und berichtete, dass seine<br />
	Frau auf die Knie gegangen sei und den Mitarbeitern die H&auml;nde gek&uuml;sst<br />
	habe. Als dies kein Verst&auml;ndnis hervorrief, habe sie sich mit beiden<br />
	H&auml;nden das Gesicht blutig gekratzt und vor den Augen der<br />
	Beh&ouml;rdenmitarbeiter sowie der Heimleiterin eine nicht unerhebliche Zahl<br />
	an Tabletten eingenommen. Schlie&szlig;lich brach sie in Anwesenheit ihres 10<br />
	j&auml;hrigen Sohnes zusammen. Ein beruhigendes und deeskalierendes<br />
	Einwirken der Mitarbeiter der Beh&ouml;rde ist nach unserem Kenntnisstand<br />
	nicht erfolgt. Selbst als der Ehemann um Hilfe bat, nachdem er im<br />
	Zimmer der Familie eine gro&szlig;e Anzahl von leeren Medikamentenschachteln<br />
	vorfand, wurde durch die Beh&ouml;rdenmitarbeiter weder selbst erste Hilfe<br />
	geleistet, noch der Notarzt gerufen. Statt dessen wurde der Ehemann<br />
	darauf verwiesen seine Frau selbst ins Krankenhaus zu fahren. Er selbst<br />
	informierte zun&auml;chst den Krankenwagen, die Polizei sowie den<br />
	behandelnden Arzt, wobei kostbare Zeit verstrich, bevor er dann mit<br />
	seiner Frau im eigenen Auto nach Mittweida fuhr. W&auml;hrend seine Frau mit<br />
	dem Tode rang, wurde von ihm noch verlangt den Umzug fortzusetzen und<br />
	seine Dinge von Frankenau nach Mobendorf zu bringen. In dieser Zeit<br />
	verstarb Frau A.T. im Krankenhaus.
	</p>
<p>
	&bdquo;Ein solches Drama w&auml;re zu<br />
	vermeiden gewesen&ldquo; sagt Ali Moradi vom S&auml;chsischen Fl&uuml;chtlingsrat e.V.<br />
	(SFR). Nach Ansicht des SFR h&auml;tte der Familie im Zuge der<br />
	Wohnheimschlie&szlig;ung l&auml;ngst eine Unterbringung in einer Wohnung<br />
	erm&ouml;glicht werden sollen, die entsprechenden Voraussetzungen lagen vor.<br />
	Der geforderte zwischenzeitliche Umzug in ein anderes Asylbewerberheim<br />
	war &uuml;berfl&uuml;ssig. Der Suizid der Frau als Folge dessen ist ein weiteres<br />
	Beispiel f&uuml;r die restriktive Unterbringungspolitik in Sachsen.
	</p>
<p>
	gez. Sibylle Wunderlich<br />
	SFR-Vorsitzende
	</p>
<p>
	&nbsp;
	</p>
</blockquote>
<p>
<strong><em>Mit Dank an <a href="http://afg.blogsport.de/" target="_blank">afg.blogsport.de </a></em></strong>
</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>UPDATE: Taucha &#8211; Hooligans greifen Menschen mit Migrationshintergund an</title>
		<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2009/08/26/taucha-hooligans-greifen-menschen-mit-migrationshintergund-an/</link>
		<comments>http://leipzig.noblogs.org/post/2009/08/26/taucha-hooligans-greifen-menschen-mit-migrationshintergund-an/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 13:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kenny15</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Delitzsch]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Naziaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausl&#228;nder bei Stadtfest in Taucha angegriffen &#8211; zehn Verd&#228;chtige festgenommen Taucha. Bei einem Stadtfest in Taucha (Nordsachsen) sind am Sonntag Ausl&#228;nder beschimpft, angegriffen und teils geschlagen worden. Die Bereitschaftspolizei nahm zehn Verd&#228;chtige im Alter von 17 bis 22 Jahren vorl&#228;ufig &#8230; <a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/08/26/taucha-hooligans-greifen-menschen-mit-migrationshintergund-an/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center">
<strong><span style="font-size: medium">Ausl&auml;nder bei Stadtfest in Taucha angegriffen &#8211; zehn Verd&auml;chtige festgenommen</span></strong>
</div>
<h1 class="hl_meldung"></h1>
<div class="text_topmeldung">
<span style="font-size: x-small">Taucha. Bei einem Stadtfest in Taucha (Nordsachsen) sind am Sonntag<br />
Ausl&auml;nder beschimpft, angegriffen und teils geschlagen worden. Die<br />
Bereitschaftspolizei nahm zehn Verd&auml;chtige im Alter von 17 bis 22<br />
Jahren vorl&auml;ufig fest. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen schweren<br />
Landfriedensbruchs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und<br />
K&ouml;rperverletzung. </span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small"><br />
Ein 23-j&auml;hriger Libanese wurde von etwa 15 M&auml;nnern aus der<br />
Hooligan-Szene am Boden liegend geschlagen und getreten, teilte die<br />
Polizei weiter mit. Auch eine Bierflasche wurde ihm in den R&uuml;cken<br />
geworfen. Eine Streifenwagenbesatzung befreite den Mann. Dabei wurde<br />
ein Beamter leicht verletzt und der Wagen besch&auml;digt. Die T&auml;ter waren<br />
auf drei Ausl&auml;nder losgegangen und hatten diese mit<br />
ausl&auml;nderfeindlichen Parolen beschimpft. Zweien der Ausl&auml;nder gelang<br />
die Flucht. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small"><br />
dpa<br />
</span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.polizei.sachsen.de/pd_ws/4766.htm" target="_blank" title="externer link">&gt;&gt; PD Westsachsen 23.08.09 &#8211; Schwerer Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzung &lt;&lt; </a>
</p>
<p align="center">
<span style="font-size: small"><strong>&nbsp;&gt;&gt;&gt; UPDATE &lt;&lt;&lt;</strong></span>
</p>
<p>
&nbsp;<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva">Die Tatverd&auml;chtigen &auml;u&szlig;erten sich zun&auml;chst nicht zu den Vorw&uuml;rfen und wurden kurze Zeit sp&auml;ter wieder aus der Haft entlassen.<br />
Derweil steht die Polizei vor R&auml;tseln: V&ouml;llig unklar scheint das Tatmotiv, schlie&szlig;lich griff die Hooligangruppe, ausl&auml;nderfeindliche Parolen rufend, den Libanesen und seine BegleiterInnen &quot;aus bisher unbekannten Gr&uuml;nden&quot; (<a href="http://www.polizei.sachsen.de/pd_ws/4766.htm" target="_blank">http://www.polizei.sachsen.de/pd_ws/4766.htm)</a> an. Fachliche Kernkompetenz bewies dann aber doch noch die zust&auml;ndige Staatsanwaltschaft: Die T&auml;ter seien im Umfeld der &quot;BSG Chemie&quot; &#8211; einem der wenigen aktiven und bekennenden antirassistischen Fu&szlig;ballvereine Leipzigs &#8211; zu verorten. (<a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/hetzjagd-nach-stadtfest-1/">http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/hetzjagd-nach-stadtfest-1/</a>) <br />
Der Amateurfu&szlig;balverein &quot;BSG Chemie&quot; sah sich in Vergangenheit des &ouml;fteren Drohungen und Angriffen (dokumentiert bei <a href="http://agdoc.wordpress.com/" target="_blank">ag.doc</a>)  von Nazis ausgesetzt &#8211; eben wegen seines, in der hiesigen Fu&szlig;balllandschaft relativ seltenen, expliziten antirassistischen Konsens. Verein und Fans nannten die Vorw&uuml;rfe in einer Gegendarstellung (<a href="http://www.chemie-leipzig.de/">http://www.chemie-leipzig.de/</a>) &quot;&#8230;geradzu absurd&quot; und vermuten entweder eine &quot;peinliche Verwechslung&quot; bei der Staatsanwaltschaft oder aber Falschaussagen bez&uuml;glich der Vereinszugeh&ouml;rigkeit der festgenommenen Angreifer.</p>
<p>F&uuml;r Wirbel sorgen neue Aussagen der Tatverd&auml;chtigen, wonach es nach ihrem Angriff auf die drei jungen Menschen angeblich eine weitere Auseinandersetzung mit einer &quot;Gruppe von Ausl&auml;ndern&quot; an der Endhaltestelle Taucha gegeben h&auml;tte, die wohl zahlenm&auml;&szlig;ig unter etwas anderen Vorzeichen stand. Einige der verd&auml;chtigen Hooligans waren beim anschliessenden Revieraufenthalt verletzt . (<a href="http://www.polizei.sachsen.de/pd_ws/4769.htm">http://www.polizei.sachsen.de/pd_ws/4769.htm</a>). Bei soviel Verwirrung &uuml;ber Herkunft und Motive von Opfern und T&auml;terInnen verwunderts dann nat&uuml;rlich auch nicht das man bei der LVZ wieder in alte, bew&auml;hrte Berichterstattungsmuster verf&auml;llt. Im aktuellen Zeugenaufruf der Printausgabe ist somit auch nicht etwa von rassistisch-motivierten Hooligans, sondern nur noch von einem Angriff und einer Schl&auml;gerei zwischen den &quot;deutschen&quot; und &quot;ausl&auml;ndischen Gruppen&quot; die Rede. (LVZ-Printausgabe vom 27.8)</p>
<p>Nach einer kurzen Welle medialer Aufmerksamkeit und Emp&ouml;rung &uuml;bt man sich derweil wieder in der lokalpolitischen Lieblingsdiziplin der Relativierung und Imagepolitur: So bedauert B&uuml;rgermeister Schirmbeck zwar den Vorfall, &quot; aber das damit die Stadt Taucha in Verbindung gebracht werde, ist auch eine &uuml;ble Sache&quot; (LVZ-Print 25.8). In Taucha g&auml;be es bis auf wenige Ausnahmen kein Problem mit Nazis.<br />
Auch an h&ouml;here Stelle wird sich gesorgt. Der S&auml;chsischen Innminister Buttolo (CDU), verurteilte die Gewalt als &quot;v&ouml;llig inakzeptabel&quot;<br />
und fordert einen Strafversch&auml;rfung bei derartigen Delikten. Hierbei bezog er sich jedoch nicht auf den rassistischen &Uuml;bergriff an sich, sondern explizit auf den Angriff gegen den zu Hilfe eilenden Polizisten. Wie sooft nach rassistischen &Uuml;bergriffen gibt`s im Prinzip mal wieder auf allen Seiten nur Opfer. Rassistischer &Uuml;bergriff? &quot;Die Hintergr&uuml;nde sind noch ziemlich unklar&quot; sagt Ricardo Schulz, der zust&auml;ndige Staatsanwalt. </p>
<p>Nun Ja. Zumindest eines ist sofort sicher: aus Daucha warnse n&uuml;sch! &#8211; Case&#8217;s closed.</span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Colditz: auch 2009 noch national befreite Zone</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 10:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kenny15</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Naziaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Colditz: auch 2009 noch national befreite Zone Gemeinsam mit der Kampagne &#8222;Meine Stimme gegen Nazis&#8220;, die das Turnier als festen Termin in ihrem Tourplan hatte, wurde nach erfolglosen Interventionsversuchen f&#252;r denselben Tag eine Kundgebung auf dem Colditzer Markt angemeldet. Im &#8230; <a href="http://leipzig.noblogs.org/post/2009/08/24/colditz-auch-2009-noch-national-befreite-zone/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">
<strong><span style="font-size: medium;font-family: arial,helvetica,sans-serif">Colditz: auch 2009 noch national befreite Zone</span></strong>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small;font-family: arial,helvetica,sans-serif">Gemeinsam mit der Kampagne &bdquo;Meine Stimme gegen Nazis&ldquo;, die das Turnier als festen Termin in ihrem Tourplan hatte, wurde nach erfolglosen Interventionsversuchen f&uuml;r denselben Tag eine Kundgebung auf dem Colditzer Markt angemeldet. Im Kooperationsgespr&auml;ch geforderte, absurde Auflagen (vor allem vom Colditzer Ordnungsamt selbst vorgebracht) wurden von Landratsamt des Landkreises Leipzig in einem Auflagenbescheid zur&uuml;ckgenommen. Ganz so wenig Polizei wie angek&uuml;ndigt (Personalmangel) war dann am heutigen Samstag nicht vor Ort.<br />
Bereits beim Aufbau von Infost&auml;nden und Musikanlage fuhren mit Nazis besetzte Autos am Kundgebungsort auf und ab. &bdquo;Good night left side&ldquo; und &bdquo;Todesstrafe f&uuml;r Kindersch&auml;nder&ldquo; scheinen zum Standard-Kleidungs- und auto-Aufdruck-Repertoire der j&uuml;ngeren ColditzerInnen zu geh&ouml;ren. Weil der von der Stadt Colditz zugesagte und durch die Veranstalter bezahlte Stromversorgung doch nicht funktionierte, verz&ouml;gerte sich der Beginn der Kundgebung. Als es 16 Uhr dann schlie&szlig;lich beginnen sollte, kamen an die 20 stadtbekannte Nazis auf den Markt, allesamt mit Thor-Steinar-Klamotten, dicken Oberarmen und Bier ausgestattet &ndash; Klientel, mit dem nicht zu spa&szlig;en ist.<br />
W&auml;hrend die antifaschistische Kundgebung nichts desto trotz startete, versuchten die Veranstalter die Polizei dazu zu bewegen, die offenkundigen Gegner der Veranstaltung vom Platz zu verweisen. &bdquo;Solange nichts passiert, werden wir nichts machen&ldquo;, so die lapidare Antwort der Beamten.<br />
&Uuml;ber zwei Stunden liefen trotz der permanenten Pr&auml;senz der Nazis Redebeitr&auml;ge und live-Musik mit der Skate-Punkband &bdquo;HeMaTom&ldquo; (Colditz). Unter den ca. 50 BesucherInnen.fanden sich wenige ColditzerInnen.<br />
Kurz vor Ende hatten sich die p&ouml;belnden, ungebetenen G&auml;ste dann schlie&szlig;lich so viel Mut angetrunken, dass sie sich einzeln der Kundgebung n&auml;herten. <span id="more-342"></span>Ein Protagonist ging sogar in die Menschenmenge hinein und forderte von einem Antifaschisten die direkte Auseinandersetzung. Nur das Einschreiten der Polizei konnte die Eskalation seinerseits sowie den Angriff weiterer Nazi-&bdquo;Sportler&ldquo; verhindern.<br />
Gemeinsam verlie&szlig;en die KundgebungsteilnehmerInnen gegen 18 Uhr schlie&szlig;lich den Ort des Geschehens und begleiteten die wenigen beteiligten ColditzerInnen bis zu einem anderen Platz. Die Nazis folgten. Unter Polizeischutz wurden die Ausw&auml;rtigen sodann aus der Stadt geleitet.<br />
Colditz war krass. Was viele als &bdquo;Angstzone&ldquo; aus Erz&auml;hlungen und Texten kennen, ist hier Realit&auml;t. Im Februar 2008 &uuml;berfielen die mit der inzwischen verbotenen Kameradschaft &bdquo;Sturm 34&ldquo; vernetzten lokalen Nazis bspw. einen D&ouml;nerladen, eine Turnhalle und ein Elektrogesch&auml;ft , dabei wurden Scheiben eingeschmissen, Molotowcoktails geworfen, eine Nebelgranate und eine Bombe, in der sich Farbe oder &auml;hnliche Chemikalien befanden gez&uuml;ndet. Der Inhaber des Elektroladens hatte vorher eine Turnhalle f&uuml;r alternative Konzerte zur Verf&uuml;gung gestellt. Im Mai erst wurden die Vereinsr&auml;ume des &bdquo;Freir&auml;ume Muldental e.V.&ldquo; verw&uuml;stet.<br />
Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig wenige Nazis, daf&uuml;r aber gut vernetzte und gewaltbereit, dominieren in Colditz Stra&szlig;e und Stadtklima. Angst und Ignoranz der Mehrheitsbev&ouml;lkerung bieten ihnen den Background zum ungest&ouml;rten Agieren. Denen, die sich klar antifaschistisch positionieren oder auf niedrigerem Level f&uuml;r ein angstfreies, von Toleranz gepr&auml;gtes Klima einstehen werden dagegen Steine in den Weg gelegt. Der B&uuml;rgermeister der Stadt tr&auml;gt hierf&uuml;r ganz klar Verantwortung.<br />
Den wenigen, mutigen Menschen in Colditz, die sich der durch Nazis ausge&uuml;bte Kontrolle und Dominanz des &ouml;ffentlichen Lebens widersetzen, ist viel Kraft und Durchhalteverm&ouml;gen zu w&uuml;nschen.</span>
</p>
<p>
Wir dokumentierten einen Artikel von Indymedia [<a href="http://de.indymedia.org/2009/08/258788.shtml" target="_blank">link</a>]</p>
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