[Allgemein ] 01 April, 2008 09:42

Das "Aryan Brotherhood" wurde bereits im Januar polizeilich geräumt, da laut Ordnungsamt der Stadt Leipzig ordnungswidrig ein Gewerbe unterhalten wurde. Im Stadtrat gab es hierzu eine entsprechende Anfrage.

Anfragen der Linken zur Sitzung vom 19.03.08:

http://notes.leipzig.de/appl/laura/wp4/kais02.nsf/docid/D99D0827A6AADA52C12573F400307CAE?opendocument

http://notes.leipzig.de/appl/laura/wp4/kais02.nsf/docid/C2E6510E81533B21C1257404003302B8?opendocument

[Allgemein ] 31 März, 2008 14:40

Nach rund einem Jahr arbeitet hat die "Fachstelle für Extremismus und Gewaltprävention" des Jugendamtes der Stadt Leipzig den Situationsbericht für die Jahre 2006 und 2007 veröffentlicht.

Bericht mit Anlagen: 

99931-Bericht 2006.pdf

Anlage 1.pdf

Anlage 2.pdf

Anlage 3.pdf

[Allgemein ] 30 März, 2008 14:20
Leipzig. Am frühen Samstagmorgen ist es in Connewitz zu  
Auseinandersetzungen zwischen drei jungen Männern und etwa 50 weiteren  
Personen gekommen, wobei ein 19-Jähriger verletzt wurde. Ein 21-Jähriger  
war zunächst zu Fuß auf der Wolfgang-Heinze-Straße in Richtung  
Markkleeberg unterwegs. Nach Polizeiangaben erhielt er gegen 1.40 Uhr  
einen Anruf seines 22-jährigen Bruders, der sich mit ihm treffen wollte.  
Die beiden planten, das Kulturzentrum Conne Island besuchen. Wenig später  
traf der 22-Jährige mit einem 27-jährigen Begleiter ein und stellte seinen  
Ford Mondeo auf einer Parkfläche an der Prinz-Eugen-Straße ab.
Noch während sich die drei Männer begrüßten, sprach ein Unbekannter den  
27-Jährigen auf seine Jacke mit einem Logo der in der rechtsextremen Szene  
beliebten Bekleidungsmarke Thor Steinar an und rief lauthals "Nazis".  
Daraufhin versammelten sich laut Polizei bis zu 50 Personen, die die drei  
Männer beschimpften. Diese rannten nun zurück zu ihrem Auto und wollte  
wegfahren. Die Menschenmenge umstellte allerdings den Wagen und bewarf ihn  
mit Flaschen und Steinen.
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[Allgemein ] 28 März, 2008 08:27

http://www.polizei.sachsen.de/pd_leipzig/3871.htm 

Am 08.12.2007 kam es während einer Weihnachtsfeier von Fans des FC Sachsen Leipzig zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Auslöser war der Angriff einer ca. 40-50 Personen umfassenden Gruppe, die überwiegend vermummt auftraten und äußerst aggressiv gegen Personen und Sachen vorgingen. Nach einer ersten Attacke kehrte die Gruppe zur „Sachsenstube" zurück und suchte erneut die Konfrontation. Bei diesen Auseinandersetzungen erlitten mehrere Personen teils erhebliche Verletzungen und es entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 36.000 Euro in der Gaststätte. Die Täter konnten vor Eintreffen der Polizei unerkannt flüchten.

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[Allgemein ] 17 März, 2008 12:16

Antidiskriminierungsbüro Sachsen: 

http://www.adb-sachsen.de/4,489,termin.html

Am: 17.03.2008

Eine Diskussionsveranstaltung von ADB, FKR, StuRa der Uni Leipzig

mit Margarete Jäger vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und Astrid Tautz, Antidiskriminierungsbüro Leipzig im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

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[Allgemein ] 17 März, 2008 11:53

Aufgenommen am 15. März 08 in der Eisenbahnstraße in Leipzig. 

[Allgemein ] 14 März, 2008 14:55

Die Demonstration "Gegen Rassismus - Gegen Nazis" wird stattfinden! Aufgrund des Verbotes der NPD-Demo wird der Focus auf der durch und durch rassistischen Berichterstattung, explizit der LVZ, liegen und somit vor dem LVZ-Gebäude (Peterssteinweg/Emilienstraße) enden.

Die Veranstaltungen auf dem Burgplatz und im Nikolaikirchhof von OBM Jung und Pfarrer Führer werden ebenfalls stattfinden und sind als Anlaufpunkte geeignet. 

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[Allgemein ] 14 März, 2008 11:39

Unmittelbare Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

 Die Stadt Leipzig hat die angemeldete Demonstration und den Aufzug der NPD am heutigen Freitag (14. März) verboten. Die NPD hatte für den Samstag (15. März) eine Versammlung unter dem Motto „Für ein gastfreundliches Leipzig! Aber: kriminelle Ausländer raus“ angemeldet, verbunden mit einem Aufzug durch die Leipziger Innenstadt.

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[Antifa ] 14 März, 2008 11:34

Die Darstellung des eskalierenden Konflikts um die Kontrolle von Clubs und Diskotheken wird in der öffentlich wahrgenommenen Darstellung der Lokalpresse, insbesondere der LVZ, so weit heruntergebrochen, dass es zum Erbrechen nötigt. Sogenannte "kriminelle Ausländerbanden" (sic) bringen sich nach Meinung einiger Provinzredakteur_innen in Stellung, um deutsche Etablisments mit Drogen, Waffen und Prostitution zu überschwemmen und die sie schützenden deutschen Securities zu verdrängen. So einfach kann mensch sich das heute also machen! Da die "kriminelle Ausländerbande" immer noch zu abstrakt scheint für den durschnittlichen Zeitungsleser, werden einzelne Personen mit klar identifizierbaren Merkmalen wie "Armenier, Libanese, Iraker, Tschetschene" ausgestattet. Wer jetzt immer noch nicht den Durchblick hat, der darf sich die Bedrohung noch allgemeiner als vom "Araber" ausgehend bildhaft machen. Diese These kolportierte ganz besonders die Leipziger Volkszeitung (wie der Name schon sagt) in die städtische Bevölkerung.

Dankbar folgen NPD und "Freies Netz" den vorgelegten Hetztiraden und rufen zum Auflauf unter dem Motto "Für ein gastfreundliches Leipzig - kriminelle Ausländerbanden raus". Und auch die "Freies-Netz"-Macher Scheffler und Gerlach sehen darin eine nur folgerichtige Unterstützung ihres Wirkens, Zitat: "Die Provinzen sind befriedet weitesgehend! - Nun gehts an die Großstädte!".

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[Antifa ] 14 März, 2008 10:16

 

 NAZI-DEMO VERBOTEN - KEINE RECHTSMITTEL EINGELEGT

(siehe neueste Beiträge) 

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[Antifa ] 12 März, 2008 15:13


Wie nicht anders zu erwarten, wollen die Rechtsradikalen der Region den Leipziger Türsteher-Streit politisch für sich ausschlachten. Sie rufen für Samstag, den 15.3. zu einem Aufmarsch in der Leipziger Innenstadt auf. Treffpunkt soll 11 Uhr am Augustusplatz vor der Oper sein, Thema der Neonazis: Hetze gegen Migrant/-innen.

Dabei mobilisieren NPD und „Freie Kräfte“ in Leipzig erstmals gemeinsam zur selben Veranstaltung. Das heißt, es wird sowohl innerhalb der sächsischen NPD für den Aufmarsch geworben als auch auf den Seiten des „Freien Netzes“. Wie erst neulich auch vom sächsischen Verfassungsschutz bestätigt, reicht die Mobilisierungskraft dieser Neonazi-Vernetzung von Delitzsch über Leipzig, Borna und Altenburg bis nach Chemnitz und Hof. Am Aufmarsch der „Freien Kräfte Leipzig“ am 12.1. in Leipzig nahmen mehr als 300 Neonazis teil, u.a. auch aus Berlin, Sachsen-Anhalt und Bayern.
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[Allgemein ] 12 März, 2008 15:07
==Pressemitteilung==
Leipzig, den 11. März 2008
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Conne Island fordert Absage der Veranstaltungen des Antaios Verlages
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Seit mehreren Jahren bieten die Leipziger Buchmesse und ihre  
OrganistorInnen Rechtskonservativen Verlagen und AutorInnen eine  
Plattform für deren Inhalte.
Mit den Veranstaltungen "Deutsche Opfer", "Gewalt gegen Deutsche und  
das mediale Schweigen" und "Linke Gewalt. Der kurze Weg zur RAF" mit  
Verlagschef Götz Kubitschek und Autor Bernd Rabehl wird auf der  
diesjährigen Messe für Literatur jedoch eine neue Qualität von  
rechtspopulistischen, breitenwirksamen Aktivitäten erreicht.
Deshalb fordert das Conne Island, auch als Veranstaltungsort der  
Leipziger Buchmesse, die Absage dieser Veranstaltungen.
Nach einem Interview mit dem NPD-Presseorgan ?Deutsche Stimme?, in dem  
Bernd Rabhel u.a. die Motive für die israelische Staatsgründung mit  
der Gedankenwelt des ehemaligen NPD-Vorsitzenden Adolf von Thadden  
verglich, wurde er aus dem Lehrkörper des Otto Suhr-Instituts der FU  
Berlin ausgeschlossen.
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[Antifa ] 25 Februar, 2008 19:45

  • Termine im Vorfeld:
  • Mittwoch - 27.02. - 18h

Info-Veranstaltung

Conne-Island

Koburger Straße, 04277 Leipzig

 

[Naziaktivität ] 25 Februar, 2008 19:14
 
Colditz. Rund 100 vermummte Rechtsextremisten haben am Samstag in Colditz (Muldentalkreis) randaliert und ein Geschäftslokal schwer beschädigt. Viele der Randalierer gehören zu der verbotenen Kameradschaft "Sturm 34", teilte die Polizei mit. Erst vor einer Woche hatten rechtsextreme Schläger das Auto von fünf Nazi-Gegnern demoliert und sie mit dem Tode bedroht.

Die Gruppe sei offensichtlich angereist, um ein Konzert aus der linken Szene zu stören, hieß es. Als klar wurde, dass ein solches Konzert in Colditz gar nicht stattfand, zogen die dunkel gekleideten und vermummten Neonazis gegen 19.30 Uhr durch die Innenstadt. Aus der Menge heraus wurden Fensterscheiben eines Elektrogeschäfts und einer Wohnung eingeschlagen und Nebelgranaten in einen Geschäftsraum geworfen. Personen seien nicht verletzt worden, der Auflauf der Rechtsextremen habe sich nach etwa zehn Minuten aufgelöst. Die Polizei nahm von mehreren Beteiligten die Personalien auf. Zur Aufklärung wurde eine Ermittlungsgruppe beim Dezernat Staatsschutz eingerichtet. Viele der Randalierer seien der verbotenen Neonazi-Kameradschaft "Sturm 34" zuzuordnen, teilte die Polizei in Leipzig mit.

More... Laut der Sprecherin der Linksfraktion für antifaschistische Politik, Kerstin Köditz (Grimma), handelte es sich um einen "gezielten politischen Racheakt" der Neonazis auf das Elektrogeschäft in Colditz, denn der Inhaber des Ladens hatte bereits mehrfach eine in seinem Besitz befindliche Halle an junge Leute zur Durchführung linker Konzerte und von Aufklärungsveranstaltungen vermietet. Die Familie sei in der jüngsten Vergangenheit mehrfach bedroht worden, so Köditz. Nach Angaben des Besitzers sei ein Sachschaden von rund 100.000 Euro entstanden.

Überfall mit Gesichtsmasken und Baseballschlägern

Erst vor einer Woche hatten Neonazis bei Colditz einen gewalttätigen Angriff auf politische Gegner verübt. Fünf junge Männer aus Geringswalde waren am Samstag mit dem Auto auf dem Rückweg von einer Demonstration gegen Rechtsextremismus in Borna. Dabei wurden sie über mehrere Kilometer auch über Nebenstraßen und durch ein Waldstück von vier Fahrzeugen verfolgt. Schließlich wurden sie nach eigenen Angaben ausgebremst und auf der B 176 zum Halten gezwungen. Aus den vier Wagen seien mit Masken vermummte Männer ausgestiegen und hätten das Auto der Nazi-Gegner mit Baseballschlägern und Schlagstöcken demoliert. Die jungen Leute konnten dennoch mit Mühe flüchten und Richtung Hartha weiterfahren, wo ihnen die herbeigerufene Polizei entgegenkam, berichtete die Leipziger Volkszeitung. Die Polizei nahm die Anzeige auf und sicherte Spuren. Das Auto hatte Totalschaden.

In der Nacht darauf wurden die jungen Männer in Geringswalde mit dem Tode bedroht, berichtete die Chemnitzer Morgenpost am Freitag. Einer der Betroffenen: "Mehrere Autos fuhren vor, aus denen Nazi-Musik dröhnte. Die maskierten Insassen stiegen aus, grölten 'Freitag machen wir euch kalt!'" Beim Eintreffen der Polizei waren die Nazis bereits verschwunden.

Von dem rechtsextremen Hintergrund war freilich in der Polizei-Pressemeldung über den Überfall auf der B 176 keine Rede: dort wurde nur über eine "Sachbeschädigung" berichtet. Erst auf Nachhaken der Medien ergänzte die Polizei die Meldung.

Weitere Morddrohungen wurden in den folgenden Tagen aus Kreisen der Berufsschulen in Rochlitz und Mittweida weitere Morddrohungen laut, berichtete der Bürgermeister von Geringswalde, Rainer Eckert (66, Die Linke). "Wir hatten mitbekommen, dass die Nazis etwas Größeres planen. Eine üble Geschichte - die Jungs stehen alle auf einer 'Schwarzen Liste'." Bürgermeister Eckert forderte Polizeischutz für den 5.000-Einwohner-Ort an.

Kerstin Köditz brachte den Überfall im Landtags-Innenausschuss auf die Tagesordnung. Inzwischen kümmert sich Sachsens Landespolizeipräsident Bernd Merbitz (52) selbst um den Fall. "Er sagte, die Opfer hatten Todesangst, weil die vermummten Täter mit äußerster Brutalität vorgingen", berichtete Köditz aus der Ausschuss-Sitzung.

Am Freitag hatten die beiden sächsischen Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt in ihrer Jahresbilanz für 2007 eine erhebliche Zunahme rechtsextremer Übergriffe konstatiert.

[Naziaktivität ] 25 Februar, 2008 18:07
Leipzig. Ein gebürtiger Nigerianer ist am Sonnabend in Leipzig offenbar Opfer eines ausländerfeindlichen Übergriffs geworden. Der 32-Jährige stieg gegen 6 Uhr am Augustusplatz in eine Straßenbahn und fuhr in Richtung Reudnitz. Nach Angaben der Polizei begannen zwei 26 und 27 Jahre alte Männer den Afrikaner noch bei der Suche nach einem Sitzplatz als "Neger" zu beschimpfen.

An der Haltestelle Koehlerstraße stießen die beiden Deutschen ihr Opfer zunächst aus der Straßenbahn, hieß es von den Ermittlern weiter. Anschließend hätten sie den auf der Straße liegenden 32-Jährigen geschlagen und getreten, sowie dabei gerufen: "Wir machen dich fertig". Den Jüngeren der beiden Angreifer habe das Opfer mit Pfefferspray außer Gefecht gesetzt.

Während der Attacke eilten fünf Fahrgäste dem Afrikaner zu Hilfe, bewahrten ihn vor weiteren Schlägen und riefen die Polizei. In einer ersten Vernehmung gaben die beiden Angreifer an, der 32-Jährige habe sie provoziert. Deshalb hätten sie ihn zur Rede stellen wollen.

"Diese Version wurde von den Zeugen aus der Straßenbahn aber nicht bestätigt", sagte Polizeisprecher Andreas Loepki gegenüber LVZ-Online. Genauen Aufschluss über den Tathergang solle nun ein Videofilm aus einer Überwachungskamera geben. Bis dahin werde sowohl gegen den Nigerianer, weil er das Pfefferspray eingesetzt hat, als auch die beiden Deutschen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

mro, LVZ-Online, 25.02.08
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