Veranstaltungshinweis: Montag, 17.03.08
Antidiskriminierungsbüro Sachsen:
http://www.adb-sachsen.de/4,489,termin.html
Am: 17.03.2008
Eine Diskussionsveranstaltung von ADB, FKR, StuRa der Uni Leipzigmit Margarete Jäger vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und Astrid Tautz, Antidiskriminierungsbüro Leipzig im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Wann: 19.15 Uhr
Wo: GWZ, Beethovenstr. 15, Großer Hörsaal
Damit stehen PolitikerInnen und Medien jedoch nicht allein, wie ein Blick in Zeitungsforen und LeserInnenbriefe zeigt. Nachdrückliche Kritik rassistischer Darstellungen und die Stärkung liberaler und antirassistischer Gegenpositionen finden sich auch in den lokalen Debatten und Medien selten. Als prominentes Beispiel kann die Leipziger Volkszeitung gelten, der immer wieder rassistische Berichterstattung vorgeworfen wird und die zuletzt dem am rechten Rand verorteten Extremismusforscher Eckhard Jesse ein Forum bot.
Margarete Jäger arbeitet seit Jahren zum Thema, ihre neuste Publikation nimmt Einwanderung im deutschen Alltagsdiskurs unter die Lupe. Sie stellt die Rolle von Medien bei der (Re)Produktion rassistischer Alltagsdiskurse vor.
Das Antidiskriminierungsbüro Leipzig (ADB) und das Forum für kritische Rechtsextremismusforschung (Leipzig) veröffentlichten im Januar 2008 eine kritische Stellungnahme zu den Debatten zu „Jugendkriminalität“, „Ausländerkriminalität“ und „Extremismus“. In der Veranstaltung stellen sie ihre Kritik vor und nehmen dabei besonders auf die Debatte in lokalen Medien Bezug.




