NAZI-DEMO VERBOTEN - KEINE RECHTSMITTEL EINGELEGT

(siehe neueste Beiträge) 

 


>> Neuer Treffpunkt der NPD - 11 Uhr Martin-Luther-Ring <<

Gegenaction:
* AFA-Demo “Gegen Nazis, gegen Rassismus” ab 9.30 Uhr, Südplatz zum Simsonplatz
* Bürgerliche Kundgebung “Leipziger Freiheit gegen braune Gewalt”, 11.55 Uhr Burgplatz (support kommt von den Stimmungskanonen Führer & Jung)

Hilfreiches:
EA             0341 211 93 13
Infoticker    http://ticker.hopto.org



Aufruf zur Demo “Gegen Nazis, gegen Rassismus”

 

Wie nicht anders zu erwarten, wollen die Rechtsradikalen der Region den Leipziger Türsteher-Streit politisch für sich ausschlachten. Sie rufen für Samstag, den 15.3. zu einem Aufmarsch in der Leipziger Innenstadt auf. Treffpunkt soll 11 Uhr am Martin-Luther-Ring/ Rudolphstraße sein, Thema der Neonazis: Hetze gegen Migrant/-innen.
Dabei mobilisieren NPD und „Freie Kräfte“ in Leipzig erstmals gemeinsam zur selben Veranstaltung. Wie erst neulich auch vom sächsischen Verfassungsschutz bestätigt, reicht die Mobilisierungskraft dieser Neonazi-Vernetzung von Delitzsch über Leipzig, Borna und Altenburg bis nach Chemnitz und Hof. Am Aufmarsch der „Freien Kräfte Leipzig“ am 12.1. in Leipzig nahmen mehr als 300 Neonazis teil. Für Samstag kann mit mindestens 500 Nazis gerechnet werden, die gegen die Anwesenheit von Migrant/-innen in Deutschland marschieren wollen. Ein Altenburger Neonazi-Kader frohlockte auf seiner Webseite bereits: „Die Provinz ist schon bereinigt. Jetzt wird es Zeit für die Großstädte.“

Wir werden das nicht zulassen! Es ist nicht nur ein Hohn, dass ausgerechnet während der Antirassismus-Woche wieder Nazis durch Leipzig marschieren sollen. Den Rechtsradikalen darf zu keinem Zeitpunkt die Straße überlassen werden. Wir verwehren uns zudem gegen die von NPD & Co versuchte Ethnisierung des eskalierten Streits zwischen organisierten kriminellen Netzwerken in Leipzig. Leider heizen auch Medien und konservative Politiker die Situation unzulässig auf. Nicht die Nationalität der Akteure, sondern ihre gewaltvolle Praxis ist das Problem!

Wir rufen deshalb zu einer Demonstration gegen die unerträgliche Nazipräsenz sowie gegen Rassismus auf.